Neue Publikationen des ÖKA
erscheinen noch im November
HANS VEIGL: Jargonpossen & Lebenswelten
Populäre jüdische Bühnen in Wien von 1866 bis 1938. Eine Übersicht mit historischen Textbeispielen
IRIS FINK | HANS VEIGL: Clique und Claque
Das „Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin“. Über die Anfänge des Kabaretts in Österreich
Beide Bücher Ende November erhältlich.
Bei Bestellungen bis Ende November erhalten Sie die Bücher zum Sonderpreis!
Marie-Thérèse Escribano (1926–2023)
Am 25. September ist die Sängerin und Kabarettistin Marie-Thérèse Escribano verstorben.
Geboren wurde sie in Paris, aufgewachsen in Madrid. 1955 kam sie nach Wien um Gesang zu studieren. Im klassischen Fach ursprünglich, entdeckte sie bald die zeitgenössische Kunst und begann ihre Karriere mit Werken der Avantgarde. Nach einigen Jahren wandte sie sich zusätzlich der mittelalterlichen Musik zu.
Ab den 1970er-Jahren war sie in der österreichischen Frauenbewegung aktiv und trat 1981 erstmals im Theater Drachengasse mit ihrem selbstverfassten Kabarettprogramm „Klamauk die I.“ auf. Sie entwickelte einen unverwechselbaren Stil für ihr humorvolles feministisch-politisches Kabarett: Musikalisch-kabarettistische Mini-Revuen.
Zusätzlich gestaltete sie Liederabende, u.a. mit Schlagern der Zwischenkriegszeit und Sephardischen Liedern. Außerdem gab sie Stimmbefreiungs-Workshops.
Ö1 gedenkt der großen Marie-Thérèse Escribano mit zwei Sendungen: Spielräume (26.09.2023) und Gedanken (01.10.2023).

Aus den Beständen des Österreichischen Kabarettarchivs: Marie Thérèse Escribao „Foxtrott für Moritz“.
„Stern der Satire“ für Lore Krainer

Hier ist er, der „Stern der Satire“ für Lore Krainer. Er liegt am „Walk of Fame des Kabaretts“ in Mainz, direkt neben dem Stern für Gerhard Polt.
Am 15. September wurde diese Auszeichnung in einer Festveranstaltung des Deutschen Kabarettarchivs enthüllt.
Weitere Sterne wurden an Hannelore Kaub (1936-2017) und Nessi Tausendschön verliehen. Mehr dazu u.a. in: Süddeutsche Zeitung.