Alles neu macht der September

Die Kulisse eröffnet die Saison 2022/23

Am 1. September 2022 öffnet die „Kulisse“ ihre Pforten für die neue Saison – unter neuer Leitung. Alexa Ötzlinger hat den Traditionsbetrieb übernommen und startet nicht nur mit neuer Website, neuem Logo oder neuer Speisekarte, sondern auch mit einem Sitzgarten. Und natürlich viel, viel Kabarett.

Zum allerersten Mal eröffnet wurde das „Kulturbeisl“ in der Rosensteingasse am 8. Oktober 1980 durch ein Betreiberkollektiv, dem Fritz Aumayr, Beatrix Elsner, Eva Trauner, Andreas Elsner und Wolfgang Kalal angehörten. „Zur Kulisse“ war im übrigen das erste Kabarettveranstaltungslokal des neuen österreichischen Kabaretts, das ab den Achtzigerjahren einen Boom sondergleichen erlebt.
Anfangs ist der Spielplan ein gemischtes Kleinkunstprogramm mit Theater, Konzerten und Kabarett. Die Gruppe 80 feiert hier Erfolge mit z. B. „Der Talisman“, Konzerte geben u. a. die Schmetterlinge, Sigi Maron, das Dschungelorchester, Neuwirth Extrem Schrammeln, aber auch Erika Pluhar, Maria Bill oder Jazz Gitti; das Kabarett ist anfangs vertreten durch Lukas Resetarits, Erwin Steinhauer, Marie-Thérèse Escribano, Otto Grünmandl, Heli Deinboek, Andreas Vitásek, I Stangl, Gerhard Polt & Biermösl Blosn oder Sigi Zimmerschied.
Von Beginn an werden außerdem Ausstellungen verschiedenster Künstler/innen im Beisl präsentiert.
Zudem wird zur Förderung des Kabaretts 1984 und 1985 von der „Kulisse“ der „Österreichische Kleinkunstpreis“ (Jury: Kulturjournalist/innen) vergeben. Träger des Hauptpreises ist in beiden Jahren Lukas Resetarits; der Nachwuchspreis 1984 geht ex aequo an I Stangl und Andreas Vitásek sowie an Schlabarett 1985.

Die „Kulisse“ ist seit mehr als 40 Jahren eine Gastspielbühne für viele Kabarettist/innen aus dem gesamten deutschen Sprachraum. Wolfgang Kalal hat die „Kulisse“ bis 1995 betrieben, danach wird Doris Ringseis dort Prinzipalin. 2022 übergab sie das Zepter an Alexa Oetzlinger.
Wir wünschen alles Gute!

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GESAMTkabarettWERK

Es ist vollbracht!

Wir haben unser GESAMTkabarett WERK nunmehr abgeschlossen und hoffen, Sie haben Sie sich mit uns gefreut, mehr aus der Kabarettszene zu erfahren!
GESAMTkabarettWERK: Eine Online-Reihe von Texten, die die gesamte Kabarettszene ausleuchten – mit Beiträgen aus der Szene, denn Kabarett ist ein Gesamtkunstwerk!
 
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Stadtsaal eröffnet Saison 2022/23

In Wien-Mariahilf gibt es ein buntes Programm, das Josef Hader mit „Hader on Ice“ eröffnet. Die nächsten Highlights sind: Thomas Maurer mit „Zeitgenosse aus Leidenschaft“, Marco Pogo oder Lisa Eckhart mit „Kein Zweck heiligt das Mittelmaß“. maschek. werden ihre Jubiläumsshow „XX – 20 Jahre Drüberreden“ präsentieren und Heilbutt & Rosen feiern mit „Und, wie geht‘s Ihnen so?“ Premiere, ebenso wie Lukas Resetarits, der sein 29. Solo mit dem Titel „ÜBER LEBEN“ erstmals im Stadtsaal zeigt. Außerdem liest er gemeinsam mit Ernst Molden und und Gerald Votava „Asterix und es kupfane Reindl“. Dieses und viel viel viel mehr gibt‘s im Stadtsaal.

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Georg Kreisler 1922–2011

Dem Satiriker, Komponisten und Schriftsteller zum 100. Geburtstag

Der in Wien geborene Georg Kreisler floh 1938 mit seiner Familie nach Hollywood. Er war ab 1942 beim Militär, 1943 wurde er amerikanischer Staatsbürger. In den USA arbeitete er beim Film und trat als Interpret seiner Chansons in Nachtlokalen in New York und auf Tourneen auf.
1955 kehrte Kreisler nach Wien zurück, spielte seine Chansons vorwiegend in der „Marietta-Bar“ und pachtete 1956 zusammen mit Gerhard Bronner das „Intime Theater“ in der Liliengasse, wo sie zusammen mit Carl Merz, Helmut Qualtinger, Peter Wehle, Louise Martini u. a. das Programm „Blattl vor’m Mund“ herausbrachten. 1957 bereits schied Kreisler aus der Doppel-Direktion, wirkte aber bei den nächsten Kabarett-Programmen noch als Autor und Komponist mit, bis er sich 1959 endgültig vom später sogenannten „namenslosen Ensemble“ trennte.
Neben seinen rund 700 Liedern schrieb Kreisler auch Theaterstücke, Romane, Gedichte, Kurzgeschichten, Satiren und Opern.
2003 wurde er mit dem Prix Pantheon geehrt, 2004 bekam er einen „Stern der Satire“ am „Walk of Fame des Kabaretts“ in Mainz sowie den Richard-Schönfeld-Preis für literarische Satire. 2010 wurde sein Lebenswerk durch den Hölderlin-Preis der Stadt Bad Homburg gewürdigt.
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