Buchpräsentation Fritz Grünbaum

Donnerstag, 21. November 2019, werkraumtheater, 19 Uhr

Hans Veigl: Fritz Grünbaum und das Wiener Kabarett. Biographie & Lesebuch


Dieser Abend gehört Fritz Grünbaum, dem bis zum heutigen Tag einzigartigen Kabarett-Philosophen. Wir wollen uns Grünbaum und seine Zeit in Erinnerung rufen, uns an seinen Texten erfreu’n und seine Lebensgeschichte Revue passieren lassen.
Und: Sie können den genialen Grünbaum dann auch gleich mit nach Hause nehmen – in handlicher Buchform, alles drin: Biographie und Texte. Verfasst und zusammengestellt von einem Kenner der Wiener Kabarettgeschichte: Dr. Hans Veigl.

Fritz Grünbaum, geboren 1880, war einer der bedeutendsten Unterhaltungskünstler der Zwischenkriegszeit. Begonnen hat Grünbaum 1906 als Conférencier im Wiener Etablissement „Die Hölle“. Dort gelang ihm praktisch über Nacht der Durchbruch mit feinsinnigen, gereimten Monologen, mit denen er eine völlig neue, selbstironische Conférence-Kunst begründete – und damit auch an deutschen Kabarettbühnen gern gesehener Gast war.
Daneben schrieb Fritz Grünbaum zahlreiche Operettenlibretti und unvergessene Schlager wie „Ich hab’ das Fräul’n Helen‘ baden seh’n“. Gemeinsam mit Karl Farkas schuf er in den 1920er und 1930er Jahren auch viele Revuen – mit den berühmt gewordenen „Doppelconférencen“ als Höhepunkte. Der vielseitige Künstler war aber auch Filmschauspieler und Theaterdirektor mehrerer Wiener Revue- und Kleinkunstbühnen.
Der Publikumsliebling wurde nach dem „Anschluss“ verhaftet, ins KZ Dachau deportiert und dort 1941 ums Leben gebracht.

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kabarettarchivs in Kooperation mit der Steirischen Gesellschaft für Kulturpolitik und dem werkraumtheater.

Programm:
Einleitung: Dr. Iris Fink
Begrüßung: Stadtrat Dr. Günter Riegler
Geleitwort: Landtagspräsident. a. D. Dr. Kurt Flecker
Texte von Fritz Grünbaum & Hans Veigl lesen Rezka Kanzian & Roland Knie

Donnerstag, 21. November 2019 | 19 Uhr | werkraumtheater, Glacisstr. 61 A, 8010 Graz
Eintritt frei! – jedoch nur mit Anmeldung: 0676 / 94 00 383 oder karten@werkraumtheater.at

 

ÖKA-Bestandserweiterung

Fotos & Filme von Cissy Kraner und Hugo Wiener

 

Diese Kraner-Wiener Sammlung, die wir aus Privatbesitz übernommen haben, enthält Fotos aus dem künstlerischen wie privaten Leben von Cissy Kraner und Hugo Wiener, nebst Super-8-Filmen (!), die gerade digitalisiert werden.
Der Neuzugang befindet sich in Aufarbeitung.

 

Kategorien Neu im Archiv

Fritz Grünbaum: Biographie & Lesebuch

Buchneuerscheinung am 16. September 2019

Und wie ich die Wiener schon kenn’, die mich schätzen / Werd’n sie natürlich ein Denkmal mir setzen.

 

Fritz Grünbaum war einer der bedeutendsten Unterhaltungskünstler der Zwischenkriegszeit. Neben seinen gereimten Monologen und den legendären Doppelconférencen mit Karl Farkas schuf er unvergessene Schlager wie „Ich hab’ das Fräul’n Helen‘ baden seh’n“ oder „Du sollst der Kaiser meiner Seele sein“ . Daneben schrieb er Operettenlibretti, wirkte in Filmen mit und war Direktor zahlreicher Revue- und Kabarettbühnen.
Der Publikumsliebling wurde 1938 verhaftet und kam 1941 im KZ Dachau ums Leben.
Fritz Grünbaum begleitet das Österreichische Kabarettarchiv von Anfang an: Wir haben in der Vergangenheit eine kleine Lebensdarstellung über ihn herausgebracht, eine Wanderausstellung gestaltet und einen Stern der Satire am Walk of Fame des Kabaretts in Mainz für ihn organisiert.
Unterdessen scheint es wieder notwendig, ihm und seiner Zeit zu gedenken und sich Fritz Grünbaums Schicksal in Erinnerung zu rufen. Aber auch, sich seiner einzigartigen Texte zu erfreu‘n!
Wir wollen Fritz Grünbaum mit dieser Publikation ein Denkmal setzen. Verfasst von einem Kenner der Wiener Kabarettgeschichte: Hans Veigl.

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Kategorien Publikationen

„Überlandpartie!“

Kabarettistisch-musikalische Buchpräsentationen


VILLA PAULICK, Seewalchen am Attersee, 1. August 2019, Beginn: 19 Uhr

DEUTSCHVILLA, Strobl am Wolfgangsee, 2. August 2019, Beginn: 20 Uhr

Wenn alle auf Sommerfrische gehen – warum nicht auch das Kabarett?
Schließlich braucht es auch an heißen Tagen sein Publikum!
Und so begannen die Kabarettisten etwa an der Wende zum 20. Jahrhundert, den gutbürgerlichen Leuten aus der Stadt aufs Land nachzureisen.

Kabarettistisch-musikalische Buchpräsentation von und mit
Iris Fink & Roland Knie sowie dem Kurorchester Reinhold Kogler
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Es ist ein bisher sowohl von der wissenschaftlichen Forschung als auch von der Memoirenliteratur größtenteils ausgeblendetes Kapitel, das die Leiterin des Österreichischen Kabarettarchivs, Iris Fink, und der Autor, Schauspieler und Rundfunkjournalist Roland Knie hier beispielhaft aufgearbeitet haben: Welche Künstler – von Hermann Leopoldi & Betja Milskaja bis Cissy Kraner und Maxi Böhm – in welchen sommerfrischen Urlaubsdestinationen auftraten; und in welchem historischen und soziokulturellen Kontext das urbane Phänomen des Kabaretts in ländlicher Umgebung sein Publikum fand.

Die Veranstaltungen sind Kooperationen des ÖKA mit dem Verein Klimt am Attersee und der Deutschvilla Strobl