GESAMTkabarettWERK

Eine lose Reihe von Texten, die die gesamte Kabarettszene ausleuchten sollen – mit Beiträgen aus der Szene.

 

Kabarett ist ein Gesamtkunstwerk und umfasst weit mehr als das Schaffen der Künstlerinnen und Künstler auf der Bühne.

Deshalb haben wir, beginnend mit Jänner 2021, eine lose Reihe an Texten gestartet, in der jene Teile der Kabarettbranche gewürdigt werden, die zu selten im Rampenlicht stehen.

Die Beiträge stammen von direkt oder indirekt am Kabarett Beteiligten Autor/innen, Regisseur/innen, Musiker/innen, Techniker/innen, Veranstalter/innen, Medienvertreter/innen, Manager/innen, Kabarettist/innen, Wissenschaftler/innen etc., die oft in Mehrfachfunktionen in der Szene aktiv sind. Sie liefern dabei Blickwinkel auf eine vielfältige Branche, von der selbst Interessierten meist nur die Spitze des sprichwörtlichen Eisbergs bekannt ist.

Nach der Eröffnungsrunde mit Texten von Viktor Gernot im Namen der IG Kabarett, der Regisseurin Marion Dimali, der Veranstalterin Katharina Pichler und dem Kabaretthistoriker Hans Veigl, folgten im Februar Beiträge der Innsbrucker Literaturwissenschaftlerin Maria Piok und der Künstlerin und Organisatorin Christine Teichmann.
Im März gaben der Kabarettist und Autor Gerald Fleischhacker Einblicke in seine Arbeit im Humorkollektiv und Didi Sommer (Kabarettist und Experte) über seine Zusammenarbeit mit Klaus Eckel.
Im April betrachtete Helmut Neundlinger (Autor, Publizist, Musiker und Wissenschaftler) das Verhältnis von Rolle und Person und der Veranstalter, Musiker und Manager Wolfgang Pfeiffer gab Einblicke in seine vielfältige Tätigkeiten.
Im Mai berichtete Angela Höppl-Salmhofer über „Die Salmonellen“, das Kabarettensemble der Ursulinen Graz und im Juni beschrieb Elli Bauer ihre Wege als Solokabarettistin. Im Juli gab Sebastian Zäschke Einblicke in seine Arbeit als Techniker im Grazer Theatercafé, im August widmete sich Gabriele C. Pfeiffer in einem Beitrag Cissy Kraner und deren (Hugo Wiener-)Chansons; allerdings in den interessanten (Neu-)Interpretationen der Gegenwart und im September stellte Simon Pichler die rhetorische Frage „Kabarett, kann man das lernen?“ und berichtet über seine Kabarett-Workshops und jene, die er mit Leo Lukas gemeinsam macht.  Im Oktober wiederum berichtete Harald Sicheritz über seine Zusammenarbeiten mit Kabarettist*innen in Filmen wie „Muttertag“, „Poppitz“ oder „MA2412 Die Staatsdiener“ unter dem Titel „Bilder malen, ohne sich in die Ecke zu pinseln“.

Im November besprach der Schriftsteller, Kabarett-Autor und Satiriker Manfred Koch in einer Doppelconférence seine Arbeit mit sich selbst unter dem Titel „Angewandte Schizophrenie“ und das Jahr beschloss im Dezember Michael Eibl mit dem Beitrag  „Der Freistädter Frischling“, in dem er die Überlegungen und Hintergrundarbeiten zu diesem Kleinkunst- und Kabarettpreise beschreibt.

Das Jahr 2022 beginnt Thomas Tröbinger mit seinem Projekt „Lange Nacht des Kabaretts“, das heuer seinen 25. Geburtstag feiert. Mit ihm erinnern sich Thomas Stipsits, Christian Hölbling, Ludwig Müller, Clemens Maria Schreiner und Sonja Pikart.

neu im Jänner 2022:
 

THOMAS TRÖBINGER
Lange Nacht des Kabaretts

 

 

bereits erschienen seit Jänner 2021:

 

MICHAEL EIBL
Der Freistädter Frischling

 

MANFRED KOCH
Angewandte Schizophrenie
Eine Doppelconference

 

HARALD SICHERITZ
Bilder malen, ohne sich in die Ecke zu pinseln

 

SIMON PICHLER
„Kabarett – kann man das lernen?“

 

GABRIELE C. PFEIFFER
Mei Tochter solls besser ham als i –
Cissy Kraner als Inspiration

 

SEBASTIAN ZÄSCHKE
Technik im Grazer Theatercafé

 

ELLI BAUER
Am Weg (auf der Strecke bleiben)
Was man als Kabarettistin alles doch nicht allein macht oder:
Wie wird man Kabarettistin?

 

ANGELA HÖPPL-SALMHOFER
Die Salmonellen:
Das Kabarettensemble der Ursulinen Graz

 

HELMUT NEUNDLINGER
Er nicht als er.
Anmerkungen zum Verhältnis von
Rolle und Person bei Helmut Qualtinger und Josef Hader


WOLFGANG PFEIFFER
Auf, vor und hinter der Bühne

 

GERALD FLEISCHHACKER
Zusammen schreibt man immer alleine! Von der Arbeit im Humorkollektiv


DIDI SOMMER
Der Experte: Kunst und Technik bei Klaus Eckel


MARIA PIOK
Otto Grünmandl oder 
„Grünmandl beschließt, endlich etwas zu unternehmen“


CHRISTINE TEICHMANN 

KABARETT CUVÉE oder „Na, gut, dann mach ich’s halt selbst“
 

MARION DIMALI
Arbeiten mit Kabarettistinnen und Kabarettisten


IG KABARETT / VIKTOR GERNOT
Warum braucht es eine IG Kabarett?


KATHARINA PICHLER
DIE KABARETT.
Festival im kleinen theater im Auftrag des Frauenbüros der Stadt Salzburg

 

HANS VEIGL
Der Anfang von Allem.
Von Schmetterlingen, Kabarettisten, Theater und anderen Passionen