Horst Goldemund – Pädagoge und Kabarettist
Am 19. Februar 2022 ist der Kabarettist, Autor, Schauspieler und Lehrer Horst Goldemund im 79. Lebensjahr verstorben.
Ab Mitte der 1960er-Jahre, neben seiner Ausbildung zum Lehrer, wirkte Goldemund am Kabarett „Die Tellerwäscher“ mit, 1975 gründete er „Die Pädaktivisten“, ein Studentenkabarett an der Pädagogischen Akademie in Graz-Eggenberg, und knapp zehn Jahre später war er Mitbegründer der „Grazbürsten“, wo er bis 2007 federführend und darstellerisch beteiligt war.
Goldemund war auch in Fernseh- und Kinoproduktionen zu sehen, so in „Die unbeabsichtigte Entführung der Frau Elfriede Ott“ oder in zwei Episoden der TV-Serie „Vier Frauen und ein Todesfall“.
Für das Österreichische Kabarettarchiv erinnerte er sich anlässlich der Ausstellung „Wer befreit uns wieder?“ in den Begleitveranstaltungen „Ja, damals ...“ – Publikumslieblinge erinnern sich, an seine Anfänge im Kabarett.

Wir gratulieren! Josef Hader ...
... zum Geburtstag am 14. Februar
GESAMTkabarettWERK
Neuer Beitrag im Februar 2022
Unser GESAMTkabarettWERK ist – jawohl – wiederum angewachsen!
Im Februar erinnert sich Charly Mohr an die Anfänge der Kleinkunstbühne Hin & Wider im Theatercafé.
GESAMTkabarettWERK: Eine Online-Reihe des Österreichischen Kabarettarchivs, die Einblick in die Kabarettszene aus verschiedenen Blickwinkeln gibt!
Hans Peter Heinzl ...
... würde am 1. Februar 2022 seinen 80. Geburtstag feiern
1942 in Wien geboren und mit durchaus künstlerischen Ambitionen versehen (er lernt Klavier, nimmt Gesangsunterricht), ist Heinzl vorerst im kaufmännischen Bereich tätig.
Als Fünfunddreißigjähriger wird er dann doch vom ORF und als Kabarettist entdeckt. Heinzl erinnert sich, dass er eines Tages leichtfertig für einen Chansonabend zugesagt habe, obwohl er gar kein Repertoire hatte. Er habe nach einigem Grübeln dann einfach Peter Orthofer, den er vom Hörensagen kannte, angerufen. Und als er diesem sein Anliegen unterbreitet, habe Orthofer gesagt: „Sie müssen ein Irrer sein. Kommen S‘ in mein Büro“. Und somit beginnt eine wunderbare, nicht gänzlich friktionsfreie Autor-Interpreten-Freundschaft.
1977 gibt Heinzl sein erstes Programm „Unwiderruflich zum ersten Mal“. Mehr als zwanzig Kabarett-Programme verfasst er vor allem mit Orthofer. Heinzl begleitet seine musikalischen, parodistischen, zeitkritischen Nummern-Programme am Klavier – stets in Schwarz gekleidet.
Daneben ist Heinzl ständiger Gast im ORF, dreht Filme und leitet zudem eine, zwischendurch gut gehende, Computerfirma.
1984 eröffnet er zusammen mit seiner zweiten Ehefrau Renate eine eigene Bühne, das „K&K-Theater am Naschmarkt“, das Auftrittsort auch für andere Kleinkünstler:innen ist.
1996 erliegt der einem Krebsleiden.