ÖKA-Bestandserweiterung

Ergänzung zur „Tellerwäscher“-Sammlung

Herzlichen Dank an Walter S. Bartussek, der uns Zeitungsberichte und Fotos des literarisch-zeitkritischen Grazer Kabaretts „Die Tellerwäscher“ aus der Zeit 1971–1975 zukommen hat lassen.

„Die Tellerwäscher“, gegründet 1963 von Harald Kopp, spielten im „Spielvögel“-Keller in der Merangasse bis dieser 1971 theaterpolizeilich gesperrt wurde. Nach einer Interimsphase im Heimatsaal spielten „Die Tellerwäscher“ im Studentenheim in der Münzgrabenstraße, danach, bis 1991, an verschiedenen Orten in Graz.

Walter S. Bartussek wirkte Anfang der 1970er Jahre in vier „Tellerwäscher“-Programmen mit: „Dunst ins Volk“, „Wir verreis(s)en wieder“, „Blättern Sie heiter! – Bruchtips des Monats“ und „Anhaltender Schmähfall“. Daneben spielte er auch im Ensemble der „Spielvögel“ (heute: „Theater im Keller“) und war Student an der TU Graz.

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Vorlass von Chin & Chilla

Chin & Chilla – Barbara Klein und Krista Schweiggl – waren das erste feministische Kabarettduo in Österreich.
Das war in den 1980er Jahren. Fünf Programme spielten sie gemeinsam bis 1989, dann trennten sich ihre künstlerischen Wege

2020 wollten sie wieder gemeinsam auftreten. Corona und die Maßnahmen dagegen machten einen Strich durch die Aufführungsserie.

Gut für das ÖKA, denn so wurde der künstlerische Vorlass wiedergefunden, gesichtet und uns vorgeordnet in sechs Ordnern sowie Ton- und Videomaterial übergeben.
Herzlichen Dank dafür!

 

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Bücher und CD – auch Ihnen empfohlen

Die Post hat Pakete gebracht. Darinnen: Wunderbare Bücher und eine CD.
Danke an die Herren Höbling und Müller für die Gaben ans Archiv!

Christian Hölbling hat seine Satiren – Gedanken – Glossen unter dem Titel „Ins Astloch gemurmelt“ im Wieser Verlag herausgebracht. Schönes Buch, Hardcover mit Schutzumschlag und Leseband, inhaltlich sowieso. Zeichnungen sind auch drin: Vom Cartoonisten Heinz Ortner. Alles in Allem: Überaus Gelungen.
Auch die CD „Lieder nahe am Wasser“. Buch und CD zeigen die Vielfalt des Kabarettisten. Sie können sich davon auch überzeugen: Beides im Weihnachtssonderangebot!

Im zweiten Paket Ludwig Müllers „Reimwerk“. Genauer natürlich seine Schüttelreime, aber auch Dramolette und Kurztexte des Wortakrobaten, der 1995 erstmals beim Grazer Kleinkunstvogel auftrat und dort u. a. „Die Ankunft des Arabers“ zum Besten gab, die natürlich im großen Müller-Lesebuch auch nachzulesen ist, das gesammelten Wortwitz und die besten Schüttelreime aus 20 Jahren enthält.  Auch ein sehr schönes Geschenk!

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„Lachen’s amal“

von Peter Orthofer

Peter Orthofer, geboren am 17. Juni 1940 in Berlin, begann seine kabarettistische Karriere beim Grazer Studentenkabarett „Der Würfel“, war im Forum Stadtpark aktiv sowie im Landesstudio Steiermark und in diversen Printmedien. 1961 ging er mit dem „Würfel“ nach Wien und wurde bald Ensemblemitglied in Gerhard Bronners „Neuem Theater am Kärntnertor“.
Orthofer schrieb bald auch Bücher, Beiträge für den Rundfunk, Glossen und Satiren für Zeitungen und Zeitschriften, machte Bühnenbearbeitungen und verfasste Theaterstücke, schrieb Lieder und natürlich weiterhin Kabaretttexte, u. a. für Hans Peter Heinzl. 1989 gründete er das Kabarett- und Kleinkunstfestival Ybbsiade, deren langjähriger Intendant er war.

Gerne hätten wir seinen 80. Geburtstag gebührend gefeiert, leider kam ein Virus dazwischen.
Aber ein kurzes Stück seines literarischen Schaffens dürfen wir Ihnen als Hörprobe präsentieren: „Lachen‘s amal“.
Sprecher: Roland Knie.
Die Rechte am Gesamtwerk von Peter Orthofer liegen bei dessen Sohn Michael Orthofer.

 

 

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