Iris Fink

* 5. April 1966 in Voitsberg


Mag. Dr. Iris Fink, Studium an der Karl-Franzens-Universität Graz (Betriebswirtschaft, Volkskunde/Kulturanthropologie); 1994 bis 1998 Geschäftsführerin und künstlerische Leiterin der Kleinkunstbühne Hin & Wider im Grazer Theatercafé. Mitbegründerin des Österreichischen Kabarettarchivs und seit 2000 dessen Leiterin.
Kuratorin und Organisatorin von Ausstellungen im In- und Ausland; Universitätsehrbeauftragte, div. Vorträge, Publikationen und Aufsätze. Arbeits- und Forschungsschwerpunkt: Kabarett, Kleinkunst und Satire im deutschsprachigen Raum und im Exil.

 

Publikationen

Monographien

Von Travnicek bis Hinterholz 8, Kabarett in Österreich ab 1945 von A bis Zugabe. Verlag Styria, Graz 2000.

(mit Hans Veigl) Des Sängers Fluch. Am 16. November 1901 eröffnete Felix Salten das „Jung-Wiener Theater zum lieben Augustin“ (= Mitteilungen des Österreichischen Kabarett-Archivs, Heft 1). Graz-Wien, ÖKA 2001; 3. verb. Aufl., Straden 2008.

Der komische Vogel aus Graz. Der „Grazer Kleinkunstwettbewerb“ in Anekdoten und Fakten. 1987-2003 (= Mitteilungen des Österreichischen Kabarett-Archivs, Heft 2). ÖKA, Graz 2004.

(mit Hans Veigl) Verdrängte Jahre. Unterhaltungskultur im Schatten der Krisen. Ausstellungsdokumentation (= Mitteilungen des Österreichischen Kabarettarchivs, Heft 3). Straden, ÖKA 2008.

(mit Hans Veigl) Bronner, Merz, Qualtinger & Co. Ein namenloses Erfolgsensemble in den 50er Jahren (= Mitteilungen des Österreichischen Kabarettarchivs, Heft 4). Straden, ÖKA 2010.

mit Hans Veigl) GALGENHUMOR. Kleine Kunst im Großen Krieg. Ein Beitrag zur k. k. Unterhaltungskultur 1914 bis 1918 (= Veröffentlichungen des Österreichischen Kabarettarchivs, Bd. 4). Graz, ÖKA 2014.

(mit Hans Veigl) „… und Lachen hat seine Zeit“. Kabarett zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Kleinkunst in Österreich 1945 bis 1970 (= Kulturgeschichte des österreichischen Kabaretts, Bd. 2). Graz, ÖKA 2016.

(mit Roland Knie) Überlandpartie! Kabarett auf Sommerfrische. Wien, Böhlau 2018.

 

Herausgeber

(mit Charly Mohr u. Hannes Töbich), „… als wär’s ein Stück Kultur …“ Festschrift. 10 Jahre Kleinkunstbühne Hin & Wider im Theatercafé. Graz 1993.

(Red.) „Aufg’spießt“. Kabarettistische Reflexionen 1945-2000. politicum 88. Josef Krainer Haus Schriften. Graz, November 2000.

(mit Hans Veigl) Lukas Resetarits. „Es ist bitte Folgendes …“ Mit einem Vorwort v. Franz Schuh. Wien, Kremayr & Scheriau 2007.

(mit Hans Veigl) VERBANNT, VERBRANNT, VERGESSEN UND VERKANNT. Kurzbiographien zum Thema Verfolgung und Vertreibung österreichischer Kabarett- und Kleinbühnenkünstler 1933-1945. Unter Mitarbeit von Iris Fink (= Veröffentlichungen des ÖKA, Bd. 3). Graz, ÖKA 2012.
 

Beiträge

Vom „Igel“ zum „Gimpel“. Beitrag über die Grazer Kabarettgeschichte. In: Lesezirkel. Beilage zur Wiener Zeitung. Nr. 56, März 1992.

Vom „Igel“ zum „Kleinkunstvogel“. Kabarett in der Steiermark von 1945 bis in die Gegenwart. In: „Aufg’spießt“. Kabarettistische Reflexionen 1945-2000. politicum 88. Josef Krainer Haus Schriften. Graz 2000. S. 3-9.

„Wien, Wien nur Du allein …“ – Das Wiener Lied im österreichischen Kabarett als Ort der Identitätsfindung. In: Joanne McNally / Peter Sprengel (Hg.): Hundert Jahre Kabarett. Zur Inszenierung gesellschaftlicher Identität zwischen Protest und Propaganda. Königshausen & Neumann, Würzburg 2003, S. 51-63.

Quasi im Kastl. Der Kabarettist Helmut Qualtinger auf der Bühne und im Fernsehen. In: Günter Krenn (Hg.): Helmut Qualtinger, Die Arbeiten für Film und Fernsehen. Filmarchiv Austria, Wien 2003, S. 26-46.

Das „namenlose“ Ensemble: Qualtinger und das Kabarett der fünfziger Jahre. In: Arnold Klaffenböck, Wolfgang Kos, Ulrich N. Schulenburg, Alexandra Hönigmann (Hg.): Quasi ein Genie. Helmut Qualtinger (1928-1986). Katalog zur gleichnamigen Ausstellung im Wien Museum. Deuticke, Wien 2003, S. 42-51.

„Tellerwäscher & Co.“ Kabarett in und aus Graz. In: Joseph F. Desput (Hg.): Vom Bundesland zur europäischen Region. Die Steiermark von 1945 bis heute (= Geschichte der Steiermark, Bd. 10). Im Selbstverlag der Historischen Landeskommission für Steiermark, Graz 2004, S. 453-460.

Kabarett in Österreich. In: Aus:Blicke 31. Zeitschrift für Österreichische Kultur und Sprache. Hrsg. v. Zentrum für Österreichstudien. Skövde [Schweden] 2010, S. 32-34.

(mit Hans Veigl) „Mit Worten gespielt – das Leben verspielt.“ Zum 110. Geburtstag und 70. Todesjahr von Peter Hammerschlag. In: Contra, Ö1, ORF, 24. Juni 2012.

„Made in Styria“ – Kabarett in und aus Graz. Eine Bestandsaufnahme. In: Friedrich Bouvier und Nikolaus Reisinger (Schriftleitung und Redaktion): Stadtgeschichte aktuell (= Historisches Jahrbuch der Stadt Graz, Bd. 42, Hrsg. vom Kulturamt der Stadt Graz). Graz 2012, S. 555-582.

Österreichisches Kabarettarchiv. Zur Entwicklungsgeschichte – Ein Abriss. In: Friedrich Bouvier und Nikolaus Reisinger (Schriftleitung und Redaktion): Stadtgeschichte aktuell (= Historisches Jahrbuch der Stadt Graz, Bd. 42, Hrsg. vom Kulturamt der Stadt Graz). Graz 2012, S. 583-591.

„Aber der Nowak lässt mich nicht verkommen“. Zum 20. Todestag von Hugo Wiener am 14. Mai 2013. In: Contra, Ö1, ORF, 5. Mai 2013.

(mit Hans Veigl) Galgenhumor. Das Kabarett zieht in den Krieg. In: Contra, Ö1, ORF, 29. Juni 2014.

„Ganz ohne Weiber geht die Chose nicht!“ Auf der Spurensuche nach Frauen im Kabarett der frühen Jahre. In: Contra: Ö1, ORF, 20. September 2015.

„Es war nie mein Traum, im Kabarett Karriere zu machen“ – zum 100. Geburtstag von Cissy Kraner. In:  Contra, Ö1, ORF, 14. Jänner 2018