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31. Oktober 1963 in Wien Schauspieler, Kabarettist, Kabarett-Autor
Roland Düringer wird am Weltspartag 1963 geboren. Bis zum Jahr 1983 gibt
es keine besonderen Vorkommnisse zu vermelden - obwohl er einen HTL-Abschluss
hinter sich bringt und ab 1982 Schauspielunterricht bei Herwig
Seeböck nimmt, mit dem er u. a. 1991 das Programm "Roll over Rilke"
herausbringt. Seine ersten Kabarettauftritte hat Roland Düringer im zweiten
Programm der Kabarettgruppe Schlabarett "Atompilz
von links" (1985), für das die Schlabarettisten den Österreichischen
Kleinkunstförderungspreis im selben Jahr bekommen. Für das nachfolgende
Programm "Kultur gegen alle" (1986) bekommt die Gruppe den "Salzburger
Stier 1987". Es folgen: Woody Allens "Tod und Gott" (1987), "Sein
und Schwein" (1988), "Planlos" (1988), "Fröstl"
(1990), "Muttertag" (1991) sowie "Mahlzeit" (1992). Im
Jänner 1994 bringt Düringer sein erstes Soloprogramm mit dem Titel "Hinterholzacht"
heraus. Es folgen "Superbolic" (1995) und "Benzinbrüder"
(1997) und tausende von Auftritten, zwei davon 1999 in der Wiener Stadthalle,
wo er "Die Benzinbrüder-Show" vor insgesamt 16.000 Leuten spielt.
Ebenfalls 1999 entsteht "Regenerationsabend", der einen Abend variierenden
Inhalts darstellt. 2001 präsentiert er sein viertes Soloprogramm "250
ccm - die Viertelliter-Klasse", 2004 "Düringer spielt Dürflinger",
2006 "Düringer ab 4,99", 2006 "Einzelstück" und
"ICH Einleben". In der Silvesternacht 2006/2007 tritt er erstmals mit
Lukas Resetarits in einem Gala-Kabarett-Programm
auf. Im Kino ist er mit "Muttertag" (nach dem gleichnamigen Schlabarett-Stück,
Regie: Harald Sicheritz, 1994) zu sehen. Es folgen "Freispiel" (1995),
in dem Düringer einen Agenturboss spielt und 1998 sein Kabarettstück
"Hinterholz 8", das in kürzester Zeit zum Renner wird. Weitere
Kinofilme mit Roland Düringer sind "Der Überfall" (Regie:
Florian Flicker) mit Joachim Bissmeier und Josef Hader
(2000), und "Poppitz" (Buch: Düringer/Sicheritz, Regie: Harald
Sicheritz, 2002). Im ORF-Fernsehen spielt er ab Herbst 1995 in der Serie "Kaisermühlen
Blues" die Rolle des Joschi Täubler; ab 1998 dreht er die TV-Sitcom-Serie
"MA 2412", nach dem Schlabarett-Stück "Mahlzeit" mit
Alfred Dorfer (Regie: Harald Sicheritz). Insgesamt gibt
es vier Staffeln bis 2002, danach wird "MA 2412 - die Staatsdiener"
gedreht, der 2003 in die Kinos kommt. 2005 hat die Verfilmung von "Die Viertelliterklasse"
ihren Kinostart. Als Gast ist Roland Düringer auch immer wieder in "Dorfers
Donnerstalk" zu sehen. 1999 erhält Düringer die Goldene Romy
für den besten österreichischen Schauspieler 1998. 2001 wird Roland
Düringers Tochter Ilvy geboren; seit 2007 ist Düringer verheiratet. Eines
der nächsten Projekte ist die TV-Serie "Der wilde Gärtner",
kein typisches TV-Gartenmagazin. |