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1. März 1954 in Mödling Kabarettist, Autor Nach
der Pflichtschule besuchte Stangl, der aus einer Gastwirtsfamilie stammt, eine
Hotelfachschule, um anschließend in der Gastronomie zu arbeiten. Danach
ist er Vertreter, Behindertenbetreuer und besucht die Akademie für Sozialarbeit
um anschließend sofort Kabarettist zu werden. Seine kabarettistische
Bühnenkarriere begann er 1981 mit dem Ensemble "Meck Tonald's Spießburger
Casparet", danach folgten überwiegend Solo-Programme, die Stangl gemeinsam
mit seinem schreibenden Partner Hannes Vogler verfasst. Seit 1982 hat er u. a.
folgende Solo-Programme herausgebracht: "Doktor Macher & Mister Soft"
(1982), "Qualium und Coca Collaps" (1982), "Denken ist kein Schicksal"
(1983), "Duo für Solo" (1984), "Nonstop Konsens" (1986),
"GNIF" - Garantiert Nicht Im Fernsehen (1987), "Monatsschau"
(1988), Wählt Wappler!" (1988), "Die Übergurke" (1991),
"Mariandl III oder Hofrat Geigers späte Rache" (1993), "Furchtbar
witzig!" (mit "Der Orchester Herr Georg", 1994), "Radio Kasachstan
ist nicht böse" (mit "Der Orchester Herr Georg", 1996), "Mach's
nochmal, Stangl" (1997), "Selbstbewusst Waschlapp sein!" (2000),
"Warum Frauen gut aussehen und Männer besser fernsehen" (2004),
"Wer kriecht, stolpert nicht" (2006), "Der Frauenflüsterer"
(2007), "Wir Helden - born To Be Wild" (2009) und "Der Irrtum Mann"
(2010). Immer wieder gab es natürlich auch Duo-Programme mit Kolleg/innen,
wie "Lügen wie gedruckt" (1990) und Die-"Du-schaffst-es"-Show
(1991) mit Barbara Klein oder 1999 "Männer sind bessere Indianer"
mit seinem Ko-Autor Hannes Vogler auf der Bühne. Im Jahr 2000 brachte
Stangl seine Bearbeitung von Bernhard Ludwigs "Anleitung
zur sexuellen Unzufriedenheit" heraus und spielte in der "Langen Nacht
des Kabaretts II (mit Werner Brix, Severin Groebner, O. Lendl
und Mike Supancic). 2006 gab er zusammen mit Lendl und Supancic "Winnetou
lebt". Zwischen 1991 und 2001 leitete I Stangl das Kabarett Niedermair
in Wien. Stangl gilt auch als Förderer der Kabarett- und Kleinkunstszene.
Für seine Kabarettprogramme wurde er u. a. mit 1984 mit dem "Österreichischen
Kleinkunstförderungspreis" ausgezeichnet. Im selben Jahr wird auch seine
Tochter, Valerie Gwendolin Romy Magdalena Maria, geboren. 1993 erhält Stangl
den "Salzburger Stier". Daneben wirkte I Stangl in diversen Theater-Produktionen
als Schauspieler und/oder Produzent, wie "Zappzarapp" mit Andreas
Vitasek (1987), "Rikiki" mit Alfred Dorfer
und Roland Düringer (1989), "Der heiße
Beichtstuhl" mit Hubsi Kramar (1995), "Warten auf Godot" (2001)
mit Vitasek und Karl Ferdinand Kratzl oder "Elling" (2003) mit Gregor
Seberg. Auch in TV- und Kino-Film-Produktionen ist er zu sehen, wie z.B. "Müllers
Büro", "D.O.R.F.", "Werner - Beinhart!", "Muttertag",
"Freispiel", "Kaisermühlen Blues", "MA 2412",
"Hinterholzacht" oder "Helden in Tirol". Darüber
hinaus produzierte Stangl regelmäßig Kinder-Mucicals wie "Spuuuk!"
(1993), "Der Bär ist los" (1994), "Pippi Langstrumpf"
(1996), "Papageno & Der kleine Mozart" (1998), "Till Eulenspiegel"
(2000), "Panda Panda" (2002) oder "Polly Poppil & die Dämonenmaske"
(2004). Stangl lebt in Hinterbrühl bei Mödling. |