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7. Dezember 1939 in Wien Schauspieler, Schriftsteller, Kabarettist Herwig
Seeböck studierte Malerei an der Akademie für angewandte Kunst. Daneben
war er Statist am Burgtheater und besuchte bald eine Schauspielschule. Am Burgtheater
bekam er aber nur kleine Rollen, sodass er beschloss ein eigenes Theater zu gründen,
das aber nur eine kurze Lebensdauer hatte. Gerhard Bronner
holte Seeböck in sein Kabarett-Ensemble ins "Neue Theater am Kärntnertor".
Eines Tages leistete Seeböck "Widerstands gegen die Staatsgewalt"
und musste ins Gefängnis. Diese Erlebnisse verarbeitete er zur "Großen
Häfenelegie", die am Kärntnertortheater 1965 erfolgreich Premiere
hatte (Regie: Kurt Sobotka). Bisher hat er sie über 3000 Mal gespielt.
1967 ging Seeböck als Schauspieler in die Provinz' nach Graz. Wieder
in Wien spielte er am Wiener Volkstheater, im Burgtheater und in Fernseh-Produktionen.
Daneben schrieb Seeböck Theaterstücke, gibt Schauspiel-Unterricht, malt
und spielt leidenschaftlich Dudelsack. Er hat u. a. folgende Kabarett-Programme
herausgebracht: "Qualverwandtschaften" (1988) mit Andrea
Händler, "Quer durch", "Roll over Rilke" (1993) mit
Roland Düringer, oder "Krank zu werden ist
nicht schwer". |
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Eine Auswahl Das Seeböckbuch, Wien 1991. (enthält
"Die große Häfenelegie". Szenen und Sketches, Theaterstücke)
DVD Herwig
Seeböck, Die große Häfenelegie. Aufzeichnung aus dem Neuen Theater
am Kärntnertor, Wien, 1965. Kuier Edition. Best of Kabarett, 05. Vertrieb:
Hoanzl. 2008. |