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* 25. Jänner
1937 in Graz Schriftsteller, Kabarettist, Sportmoderator, Regisseur
Nach der Matura studierte er in Wien Publizistik und Kunstgeschichte (Dr. phil.).
Während seiner Schul- und Studienzeit war er als freier Journalist und Barsänger
tätig, danach Werbetexter und Dramaturg an den Landestheatern Salzburg und
Linz. Ab 1965 war Schneyder als freier Autor, Entertainer, Moderator und Chansonnier
vor allem im deutschen Fernsehen und Rundfunk tätig. Seinen Wohnsitz hatte
er nach München verlegt. 1973 lernte er Dieter Hildebrandt kennen und
brachte mit ihm bis 1981 fünf politisch-satirische Duo-Programme heraus.
Nach der Trennung auf der Kabarett-Bühne machten sie gemeinsam Satiresendungen
im deutschen Fernsehen. Werner Schneyder setzte seine Kabarett-Karriere als Solist
mit Musikern fort, bis er 1994 sein Abschiedsprogramm "Abschiedsabend"
herausbrachte, das er bis 1996 spielte. Im Jahre 2008 wurde Werner Schneyder
von den Ruhrfestspielen in Recklinghausen eingeladen, den Eröffnungsabend
mit einer satirischen Lesung zu bestreiten. Schneyder beschloss daraufhin, nach
zwölfjähriger Pause und dem "unwiderruflichen" Abtreten von
der Kabarettbühne seine besten Soli, Szenen und Chansons aktualisiert wieder
aufzuführen. Und so entstand das Programm "Ich bin konservativ",
dass Schneyder auch in Österreich im Herbst 2008 im Wiener Burgtheater spielte.
Weitere Auftritte folgen. 2010 erhält Werner Schneyder den "Ehrenstier"
des renommierten Kabarettpreises "Salzburger Stier" für sein Lebenswerk.
Ebenfalls für sein Lebenswerk erhielt er in Mainz einen "Stern der Satire". Daneben
gab es immer wieder Zusammenarbeiten mit z.B. Lore Lorentz vom Düsseldorfer
"Kom(m)ödchen" für eine Erich-Kästner-Lieder-Texte-Collage
(1984) oder ein Kurt-Tucholsky-Programm (1985). 1984 erhielt er den Deutschen
Kleinkunstpreis. Darüber hinaus schrieb Schneyder Texte für die
Münchner Lach- und Schießgesellschaft, Kolumnen und Beiträge für
Magazine und Zeitschriften und präsentierte u. a. Fernseh-Unterhaltungssendungen
wie "Spott-Theater" (ORF, 1992-1994) oder moderierte und kommentierte
Sportsendungen und führt Operetten- und Theaterregie. Sein literarisches
Schaffen umfasst neben Kabarett-Texten auch Aphorismen, Erzählungen, Satiren,
Gedichte und eine Erich-Kästner-Biographie. Werner Schneyder ist verwitwet,
hat einen Sohn, und lebt in Wien und Kärnten. | |
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Eine
Auswahl Schneyder, Werner, Gelächter vor dem Aus. Die besten Aphorismen
und Epigramme. Mit einem Vw. v. Dieter Hildebrandt u. Illustr. v. Luis Murschetz.
Kindler, München 1980. Schlafen Sie gut, Herr Tucholsky! Bühnenlieder.
Kindler, München 1983. Satz für Satz. München 1984.
Wut und Liebe. Kindler (Knaur TB), München 1985 Abschied
vom Karpfen. Erzählungen. Kindler (Knaur TB), München 1986.
Ende der Sommerpause. Satiren - Strophen - Selbstgespräche. Kindler (Knaur
TB), München 1988. Schreibzeit. Kabarett-Texte, Glossen, Polemiken.
Kremayr & Scheriau, Wien 1997. Ansichten eines Solisten. Kremayr
& Scheriau, Wien 2002. Ich, Werner Schneyder. Meine 12 Leben. Amalthea,
Wien 2006.
Eine Auswahl Schneyder, Werner, Satz für Satz. Live. Doppel-LP.
Alpha Musik, Wien 1985. Schneyder, Werner & Dieter Hildebrandt, Die Kabarettlegende.
Folge 1. Highlights aus den Programmen "Talk täglich" u. "Lametta
& Co". Preiser, o.J. Die Kabarettlegende. Folge 2. Highlights
aus den Programmen "Wie abgerissen" u. "Keine Fragen mehr".
Preiser, 1999.
DVD Absage
und / oder Momente. Kurier Edition. Best of Kabarett, 16. Vertrieb:
Hoanzl. | |