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Geschichte
des ÖKA Das
Österreichische Kabarettarchiv (ÖKA) ist ein Spezialarchiv und Dokumentationszentrum
des österreichischen Kabaretts, das sich der systematischen Dokumentation
von Satire in all ihren Erscheinungsformen widmet. 1999 wurde es aufgrund einer
Privatinitiative als Verein gegründet und ab Mai 2000 mit Unterstützung
des Kulturamtes der Stadt Graz aufgebaut. Bereits am 1. April 2001 wurde das
einzige Kabarettarchiv Österreichs von den politischen Gründervätern,
dem damaligen Grazer Bürgermeister Alfred Stingl und dem damaligen Kulturstadtrat
DI Helmut Strobl, in der Grazer Annenstraße feierlich eröffnet. Nach
Deutschland und der Schweiz hatte nun auch Österreich ein Kabarettarchiv,
dessen Aufgabe es ist, das kulturelle Erbe der Kleinkunst und des Kabaretts zu
bewahren und seine Geschichte bis zur Gegenwart in seiner Gesamtheit zu dokumentieren.
Übrigens: Die Stadt Wien zeigte zu keiner Zeit an der Etablierung eines
Österreichischen Kabarettarchivs Interesse.
Das Schicksal und die
Grazer Kulturpolitik trieben das ÖKA Mitte 2004 im Schatten des Kulturhauptstadtjahres
2003 durch plötzliche Subventionsstreichung fast in den nachhaltigen
Ruin. Es stellte sich damit aber auch die Frage, was mit den Beständen passieren
sollte. Die Stadt Graz bot die Deponierung im Grazer Stadtarchiv an. Diese
Variante stieß aber auf massive Widerstände innerhalb des Vereins und
der Leihgeber/innen. Das Deutsche Kabarettarchiv
(DKA) bot an, die Bestände als Leihgabe zu übernehmen und weiter zu
betreuen - bis sich eine allfällige Besserung der Finanzlage des ÖKA
ergeben würde. Nun wurde aber eine dritte Variante ins Auge gefasst und
in die Tat umgesetzt: Exil in der "Provinz". Innerhalb von nur vierzehn
Tagen war die Übersiedlung der Bestände des ÖKA ins südoststeirische
Straden fix: Unser herzlicher Dank gilt dabei Wolfgang Seidl und dem damaligen
Bürgermeister Alfred Schuster. Näheres auch unter aktuell. Im
Spätherbst 2009 konnte das ÖKA mit einer Lukas-Resetarits-Veranstaltung
und Ö1-Kabarett-direkt 5 Jahre ÖKA in Straden feiern. Und es waren
fünf Jahre des Erfolgs, des kontinuierlichen Ansteigens der Besucher/innen
bei den mittlerweile acht Ausstellungen und der
Nutzer/innen des ÖKA. Aber nicht nur in Straden konnten unsere Ausstellungen
besichtigt werden, sie gingen nach Graz, Salzburg, Mainz, Bernburg/Saale oder
Budapest. Ab 4. Juni gibt es eine neue Ausstellung.
Das
Jahr 2010 bringt dem ÖKA ein Déjà-vu-Erlebnis: Die Marktgemeinde
Straden baut das Haus, indem sich die ÖKA-Räumlichkeiten befinden, zu
betreuten Wohungen um - Oberstraden soll nämlich belebt werden! Die Marktgemeinde
konnte uns keine Ersatzräumlichkeiten anbieten. Die Bundesministerien
für Kunst/Kultur und Wissenschaft konnten sich bislang zu keiner Basissubventionierung
des einzigen Kabarettarchivs Österreichs durchringen. Gespräche
über die Zukunft des ÖKA laufen derzeit. Wir informieren Sie gerne über
Ergebnisse.
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| Aufgaben
des ÖKA Das
Österreichische Kabarettarchiv (ÖKA) - das einzige seiner Art in Österreich
- ist eine Einrichtung zur systematischen Dokumentation von Satire in all ihren
Erscheinungsformen. Unsere Sammlungen, die
fortlaufend ergänzt werden, umfassen eine Fachbibliothek,
eine Audio- und Videothek, eine umfangreiche
Zeitungsdokumentation (ab 1901) zu Personen, Gruppen, Spielstätten, Agenturen,
Preisen, Festivals und Medien, sowie Texte, Autographen, Noten, Chansons, Programmhefte,
Fotos, Plakate und Zeitschriften, wobei zum Teil auf bestehende private Bestände
und Nachlässe zurückgegriffen wurde und wird. Unser Dank
gilt allen, die uns bis dato Materialien zur Verfügung gestellt haben. Weitere
Aufgaben des ÖKA sind die Sicherung dokumentarischer Vor- und Nachlässe
sowie Forschungen, Symposien, Publikationen und die Gestaltung von Ausstellungen
vor allem auf dem Gebiet der jeweiligen populärkulturellen Beziehungen zwischen
den urbanen Zentren Mitteleuropas, unter besonderer Berücksichtigung der
historischen wie aktuellen Kulturkontakte der Städte Wien - Berlin - München
- Prag - Brünn - Krakau - Budapest. | |
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Impressum
Verein zur Förderung des Österreichischen Kabarettarchivs
Vorstand
Prof. Bernd Schmidt, Obmann Mag. Dr. Hans Veigl, Obmann-Stellvertreter
Wolfgang Seidl, Kassier Mag. Dr. Christa Schillinger, Schriftführerin
A-8345 Straden 4 Tel + Fax: 0043 / (0) 3473 / 20 008 E-Mail:
kabarettarchiv@aon.at | |
| Rechtshinweis Das
ÖKA aktualisiert und prüft regelmäßig die Informationen auf
seinen Webseiten. Trotz aller Sorgfalt können sich Daten zwischenzeitlich
ändern. Es kann daher weder eine Haftung noch eine Garantie für die
Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten
Informationen übernommen werden. Das ÖKA übernimmt keine Haftung
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