Heute schon gelacht? 
   
 

RÜCKSCHAU

 
 


1. März 2017: Das ÖKA freut sich über einen neuen Mitarbeiter, Herrn Mario Huber.

3. Februar 2017: Buchpräsentation im Stadtmuseum Bruck an der Mur mit Leo lukas, Simon Pichler, Andrea Schramek und Franz Alexander Langer

2. Februar 2017: Buchpräsentation im Café 7Stern, Wien mit Leo lukas, Simon Pichler, Andrea Schramek und Franz Alexander Langer

3. November 2016: Buchpräsentation in der Kleinkunstbühne Hin & Wider im Theatercafé, Graz mit Leo lukas, Simon Pichler, Andrea Schramek und Franz Alexander Langer

2. November 2016: Buchneuerscheinung "... und Lachen hat seine Zeit"

20. Oktober 2016: Bernd Jeschek "Ciocco Moderato" - in Kooperation mit dem Literaturhaus Graz

9. Mai 2016: Das ist die dümmste Zeit im Jahr! Eine Frühlingsblütenlese aus Poesie und Satire, Parodie und Kabarett mit Roland Knie

25. April 2016: Literaturcafés & Kaffeehausliteratur. Lesung mit Peter Uray. Musikalische Umrahmung: Reinhold Kogler              

24. November 2015: Präsentation der neuen ÖKA-Reihe "Allotria - eine Textreihe für Satiren, Polemiken, Parodien & Pamphlete" in der Steiermärkischen Landesbibliothek durch Iris Fink & Roland Knie.

17. November 2015: "Lachen S' amal!" Eine Erinnerung an den Satiriker und Kabarettisten Peter Orthofer von Roland Knie.

Ende Juli 2015: von September 2014 bis Juli 2015 hatten wir einmal wöchentlich einen Mitarbeiter, Mario Huber M.A., der dies ehrenamtlich (!!!) tat. Nun geht das aus finanziellen Gründen nicht mehr. Schade! Wir danken jedenfalls sehr und wünschen ihm viel Glück und Erfolg!

21. Mai 2015: "Berliner Charme und Wiener Schnauze". Eine Hommage zum 75. Geburtstag von Peter Orthofer im Literaturhaus Graz. Lesung: Roland Knie.

19. April 2015: "GALGENHUMOR. Kleine Kunst im Großen Krieg." Literatur und Musik aus der Zeit des Ersten Weltkrieges im Museum im Palais, Graz.

31. Oktober 2014: Buchpräsentation "Galgenhumor.  Kleine Kunst im Großen Krieg" im Literaturhaus Graz mit Stefan Suske sowie Reinhold Kogler & Helmut Stippich

26. Juni 2014: die Publikation des ÖKA zum Ersten Weltkrieg erscheint unter dem Titel "Galgenhumor. Kleine Kunst im Großen Krieg"

18. April - 31. Mai 2014: ÖKA-Ausstellung "k. u. k. Kabarett. Kleinkunst in der Donaumonarchie" als Begleitausstellung zum "Seelax" Festival 2014", Bregenz

29. April 2014: Buchpräsentation von "Lachen im Keller" im Literaturhaus Graz mit Peter Uray und Eddie Luis & Die Gnadenlosen

31. Jänner - 14. Februar 2014: ÖKA-Ausstellung "Mit Goethe im Nacht-Cabaret. Egon Friedell zwischen Kleinkunst und Kulturgeschichte" im Literaturhaus Graz

30. Jänner 2014: Eröffnung der Ausstellung "Mit Goethe im Nacht-Cabaret" und Lesung von Thomas Maurer "Soldatenleben im Frieden". Eine dramatisierte Lesung zeitloser Satiren von Alfred Polgar und Egon Friedell im Literaturhaus Graz

16. Oktober 2013 - 31. Mai 2014: ÖKA-Ausstellung "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument. Fritz Grünbaum und seine Zeit" im Varieté Museum / Kulturwerkstatt Graz

5. Juli 2013: der erste Band einer Kulturgeschichte des österreichischen Kabaretts unter dem Titel "Lachen im Keller. Kabarett und Kleinkunst in Wien 1900 bis 1945" erscheint.

6. - 16. April 2013: ÖKA-Ausstellung "Mit Goethe im Nacht-Cabaret. Egon Friedell zwischen Kleinkunst und Kulturgeschichte" als Begleitausstellung zur MOTZART-Woche 2013 in der ARGEkultur Salzburg

18. Dezember 2012: Publikation VERBANNT, VERBRANNT, VERGESSEN UND VERKANNT. Kurzbiographien zum Thema Verfolgung und Vertreibung österreichischer Kabarett- und Kleinbühnenkünstler 1933-1945 erscheint.

5. Juni 2012 - offizielle Wiedereröffnung des ÖKA in Graz

ab April 2012: Wiederaufnahme der Archivtätigkeiten (Dokumentation, Anfragebeantwortung, Benutzer/innenbetreuung, Erschließung von Materialien, Planung von Projekten etc.).

Ende Jänner - Anfang April 2012: Umzug und Neuaufstellung des ÖKA in die Elisabethstraße 30, Graz.

Dezember 2011: Freude! Das ÖKA wird 2012 in das Dachgeschoss des Grazer Literaturhauses ziehen. Die Räume werden von der Universität Graz zur Verfügung gestellt. Die Basisfinanzierung übernehmen die Stadt Graz und das Land Steiermark.

September 2011: Das endgültige AUS für das ÖKA droht; die IG Autorinnen Autoren startet einen Aufruf zur Rettung des ÖKA.

Juli - September 2011: Das ÖKA mietet die Räumlichkeiten am Opernring aus Vereinsmitteln an, wodurch sich die Finanzlage - auch wegen der Übersiedlungskosten Anfang des Jahres - dramatisch verschlechtert. Das ÖKA sieht sich dadurch gezwungen, seine Tätigkeiten mit Ende September 2011 zu beenden.

Frühsommer 2011: von Seiten des Landes Steiermark kommt das Angebot, die ÖKA-Bestände im Steiermärkischen Landesarchiv unterzubringen, resp. die Bestände zu übergeben.

9. März 2011: wir erfahren vom UMJ, dass wir entgegen unserer Vereinbarung doch im Juni 2011 die Räume wieder zu verlassen hätten

29. Jänner - 6. Februar 2011: ÖKA-Ausstellung "BRONNER, MERZ, QUALTINGER & Co. Ein namenloses Erfolgsensemble in den 50er Jahren" als Begleitausstellung zur MOTZART-Woche 2011 in der ARGEkultur in Salzburg.

Jänner 2011: nach Verzögerungen endlich Umzug des ÖKA nach Graz; vorübergehende Adresse: Opernring 7. Verhandlungen über eine nachhaltige Absicherung des ÖKA in Graz laufen.

August 2010: Angebot vom Universalmuseum Joanneum (UMJ): das ÖKA kann provisorisch, aber kostenfrei bis Ende 2011 in Räumlichkeiten des UMJ einziehen.

Sommer 2010: Reaktionen auf das Aus des ÖKA in Straden.

4. Juni 2010: Eröffnung der Ausstellung "BRONNER, MERZ, QUALTINGER & Co. Ein namenloses Erfolgsensemble in den 50er Jahren" in Straden.

30. Jänner - 7. Februar 2010: ÖKA-Ausstellung "Zwischen Tränen und Gelächter. Unterhaltungskultur im Wiederaufbau" als Begleitausstellung zur MOTZART-Woche 2010 in der ARGEkultur in Salzburg.

Jänner - August 2010: Verhandlungen über eine Rückkehr des ÖKA nach Graz laufen

2010: wiederum dunkle Wolken über den ÖKA, denn die Gemeinde Straden will die ÖKA-Räumlichkeiten einer neuen Bestimmung zuführen. Geeignete Ersatzräumlichkeiten konnten nicht angeboten/gefunden werden.

11. Dezember 2009: Das Österreichische Kabarettarchiv feiert "5 Jahre ÖKA in Straden".

15. Mai - 26. Oktober 2009: Ausstellung "Zwischen Tränen und Gelächter. Unterhaltungskultur im Wiederaufbau" in Straden.

30. Jänner - 8. Februar 2009: ÖKA-Ausstellung "Verdrängte Jahre. Unterhaltungskultur im Schatten der Krisen" als Begleitausstellung zur MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg.

2. Juli - 2. November 2008: Ausstellung "Verdrängte Jahre. Unterhaltungskultur im Schatten der Krisen". Sonderprojekt zum Gedenkjahr 8888. Galerie in der Kirchenmauer, Straden.

2. Juli 2008: Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Verdrängte Jahre" geben die "Schmetterlinge" in Kooperation mit Theaterland Steiermark das Jura-Soyfer-Programm "Verdrängte Jahre.

3. Mai 2008: "Salut für Gerda Klimek" vor der Greißlerei De Merin in Straden. Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung. Durch das Programm führt Bernd Schmidt. Mit: Gerda Klimek, Karlheinz Donauer und Rudolf Brunnhuber.

1. Mai - 25. Juni 2008: Ausstellung über "Gerda Klimek" in Straden.

28. März - 28. April 2008: Ausstellung über "Gerda Klimek" in der Steiermärkischen Landesbibliothek in Graz.

31. Jänner - 9. Februar 2008: ÖKA-Ausstellung "k. u. k. Kabarett. Kleinkunst in der Donaumonarchie" als Begleitausstellung zur MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg.

23. November 2007 - 14. März 2008: ÖKA-Ausstellung "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument. Fritz Grünbaum und seine Zeit" in der Steiermärkischen Landesbibliothek in Graz.

28. April 2007: Eröffnung der Ausstellung "k. u. k. Kabarett. Kleinkunst in der Donaumonarchie" in Straden.

1. März 2007: Eröffnung der Ausstellung "Kabarett zwischen Berlin, Wien und Budapest" im Merlin-Theater, Budapest auf Einladung des Österreichischen Kulturforums in Budapest.

5. Oktober 2006: Karl Farkas erhält einen "Stern der Satire" in Mainz, der vom Österreichischen Kabarettarchiv und dem Thomas Sessler Verlag, Wien, gestiftet wird.

30. September 2006: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer besucht die ÖKA-Ausstellung "Kabarett zwischen Berlin und Wien".

3. September 2006: Stradener Straßen-Spekakel.

28. Juni 2006: Eröffnung der Ausstellung "Kabarett zwischen Berlin und Wien" in Straden mit den Ehrengästen Dietrich Kittner und Lukas Resetarits.

2. Mai 2006: Eröffnung der Ausstellung "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument" in Bernburg an der Saale (D).

1. Dezember 2005: Eröffnung der ÖKA-Ausstellung "Wer befreit uns wieder?" in der Steiermärkischen Landesbibliothek in Graz mit der Veranstaltung "Ja, damals ...".

30. November 2005: Eröffnung der Kleinausstellung "o wie lacht" zum Thema Weihnachten in der Literatur und Karikatur im ÖKA.

6. Oktober 2005: Fritz Grünbaum erhält einen "Stern der Satire" in Mainz. Zugleich wird die ÖKA-Ausstellung "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument" eröffnet.

25. September 2005: Eröffnung der Ausstellung "Wer befreit uns wieder?" mit der Nachmittagsveranstaltung "Ja, damals ..." - Publikumslieblinge erinnern sich.

Juli 2005: Der Vollbetrieb in Straden kann aufgenommen werden.

25. Mai 2005: Wiedereröffnung des ÖKA in Straden mit großartiger Kabarett-Gala und zeitgleicher Eröffnung der Ausstellung "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument".

Februar 2005: Wissenschaftler aus Korea forscht im ÖKA über deutschsprachiges Kabarett.

11. Dezember 2004: Die "Blauen Engel" eröffnen feierlich den "Blauen Salon" im ÖKA.

24. November 2004: Das Österreichische Kabarettarchiv erhält einen Stiftungspreis.

3. November - 10. Dezember 2004: Chaos eines Umzugs! Wir danken allen, die uns beim Umzug unterstützt haben.

Herbst 2004: Die Gemeinde Straden bietet dem ÖKA eine neue Heimat.

2004: ÖKA in Finanz- und Raumnöten durch Subventionsstreichung.

1. April 2001: feierliche Eröffnung des ÖKA durch den Grazer Bürgermeister Alfred Stingl und Kulturstadtrat Helmut Strobl

ab 1. Mai 2000: Das ÖKA wird in der Grazer Annenstraße aufgebaut.

 
 

 
Buchneuerscheinung und Präsentation "... und Lachen hat seine Zeit"

3. November 2016
Hin & Wider im Theatercafé, Graz - in Kooperation mit der Kleinkunstbühne Hin & Wider. Danke!

2. Februar 2017 - 20 Uhr
Café 7Stern, Wien - in Kooperation mit dem KZ-Verband Wien. Danke!

3. Februar 2017 - 18:30 Uhr
Stadtmuseum Bruck an der Mur - in Kooperation mit dem Stadtmuseum Bruck an der Mur. Danke!

mit
Leo Lukas, Simon Pichler, Andrea Schramek und Franz Alexander Langer.
Fotos: ©Sebastian Zäschke (2), Stadt Bruck an der Mur (1)

                  

IRIS FINK / HANS VEIGL
"… und Lachen hat seine Zeit"
Kabarett zwischen Wiederaufbau und Wirtschaftswunder. Kleinkunst in Österreich 1945 bis 1970

Das Österreichische Kabarettarchiv legt mit dieser Publikation erstmals eine umfassende Geschichte und Dokumentation des Kabarettgeschehens der Nachkriegszeit vor, eingebettet in d
en gesellschaftlich-historischen Kontext.
Dabei werden die vielen Neu- und Wiedergründungen unmittelbar nach Kriegsende genauso beleuchtet wie die "goldene Zeit" des legendären Kabaretts um Bronner-Merz-Qualtinger, des "G'schupften Ferdl" sowie des Karl Farkas samt "Simpl", der Cissy Kraner mit ihrem "Nowak" oder des "Würfel" aus Graz, der auszog, um Wien zu erobern. Daz
u kommen die vielen heute längst vergessenen Ensembles und und und ...

Bestellungen unter: kabarettarchiv@aon.at



9. Mai 2016: Das ist die dümmste Zeit im Jahr

Eine Frühlingsblütenlese aus Poesie und Satire, Parodie und Kabarett
mit ROLAND KNIE

        

Wenn plötzlich die Minnesänger ins Minnen, die Triebe ins Treiben, die Liebespaare und die Bienchen ins Schwärmen geraten und die Dichter ins Steinerweichen, dann weiß man's:
Jetzt ist er ist da, der Frühling: die dümmste aller Jahreszeiten!
Hochsaison für Meschuggene aller Art, für Schürzenjäger, Heiratsschwindler und Narzissenfeste, für Apfelblütenkränze, Baumausschläge und Liebeslyriker.
Das ist die dümmste Zeit im Jahr, wenn alles mit einem Mal sinnt und minnt und spinnt und sich jeglicher Unsinn aufs Holdeste zu reimen beginnt, von Herz auf Schmerz und Kleine Terz bis hin zum, sag schon: Wonnemonat Mai, juchei, wir zwei, tandaradei, denn das ist nun einmal des Lenz' Konsequenz zur Potenz …
Da kommen, mehr noch als ohnehin schon, die Hormone ins Schwingen und die Sänger ins Singen und die Händler fangen an zu Handeln und die Schrebergärtner, anzubandeln, und die Kabarettisten fragen sich, ob denn da gar nichts dagegen hilft, gegen diese immer und ewig im Prater blühenden Bäume und lieblichen Träume …?
Doch!
Zum Beispiel Texte, Lieder, Gedichte und Prosa von Georg Kreisler, Tom Lehrer, Alfred Polgar, Friederike Kempner, Werner Finck, Robert Gernhardt und noch ein paar anderen, arrangiert und dargeboten von Roland Knie

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kabarettarchivs



25. April 2016: Literaturcafés & Kaffeehausliteratur

Eine anregende Lesung mit PETER URAY
Musikalische Umrahmung: REINHOLD KOGLER

        

"Was ist ein Kaffeehausliterat?", fragte sich einst der Kaffeehausliterat und Sprechsteller Anton Kuh. "Ein Mensch, der Zeit hat, im Kaffeehaus darüber nachzudenken, was die anderen draußen nicht erleben."
Der Literatenkreis "Jung-Wien" fand sich regelmäßig zwanglos in Café Griensteidl ein, dem Karl Kraus ein literarisches Denkmal gesetzt hat, Peter Altenberg pflegte das Café Central als Wohnadresse anzugeben und Alfred Polgar meinte, dass Kaffeehausinsassen Leute sind, "deren Menschenfeindschaft so heftig ist wie ihr Verlangen nach Menschen, die allein sein wollen, aber dazu Gesellschaft brauchen".
Peter Uray liest aus Werken, die dieses Lebensgefühl humorvoll bis satirisch einfangen. - Texte von Peter Altenberg, Egon Friedell, Karl Kraus, Anton Kuh, Arthur Schnitzler, Joseph Roth und anderen, die eines gemeinsam haben: eine Weltanschauung, gewonnen aus dem Blick durch Kaffeehausfenster.

Zusammenstellung der Texte und Zwischentexte: Hans Veigl

Eine Veranstaltung des Österreichischen Kabarettarchivs



24. November 2015: ALLOTRIA

Präsentation der ÖKA-Reihe
"Allotria" - eine Textreihe für Satiren, Polemiken, Parodien & Pamphlete

In Kooperation mit der Steiermärkischen Landesbibliothek präsentierte das
Österreichische Kabarettarchiv am 24. November 2015 seine neue Reihe "Allotria".

Das Wort "Allotria" ist Altgriechisch. Die damaligen Philosophen, die bekanntlich besonders humorlos waren, bezeichneten damit alles, was den ernsthaften Menschen von sich selber und überhaupt vom Eigentlichen ablenkt, was ihn, gewissermaßen, nichts angeht - und was sie daher für Unfug hielten.
Das wesentlich humorvollere Österreichische Kabarettarchiv hingegen weiß natürlich, dass eben das Unfug ist: dass nämlich gerade die Dinge am schönsten und interessantesten sind, die einen nichts angehen - oder: bei denen die jeweilige Obrigkeit das gerne hätte.

Das ÖKA hat daher eine neue Publikationsreihe mit dem Titel "Allotria" gestartet, in der in zwangloser Folge sowohl aktuelle Zeitkritiken geboten, als auch historische Satiren und Polemiken wieder veröffentlicht werden sollen, die längst vergriffen, schwer zugänglich oder schlicht vergessen sind - die aber die Bekanntschaft lohnen. Eine - um den Philoso-phen Sloterdijk zu bemühen - "Expedition in eine unvergangene Vergangenheit" ... scharf formuliert, unterhaltlich, zum Nachdenken anregend. 

Eröffnet wird die Reihe programmatisch mit der ersten großen Satire des jungen Karl Kraus, "Die demolirte Literatur", über den Jung-Wiener Literatenkreis im Wiener Café Griensteidl.
Band 2 ist dem "Oesterreichischen Parnass" gewidmet, eine höchst informative und vergnügliche Spott- und Schmähschrift über die Herren (und wenige Damen) Dichter im österreichischen Vormärz, nebst einer unmissverständlichen Darstellung der Herren Zensoren und des übrigen politischen Personals.
In jedem Band wird auch das politische und soziale Umfeld des Textes sorgfältig dokumentiert und mit literarischen und ideengeschichtlichen Hinweisen, einem Stichwort zur Zeit sowie weiterführenden Literaturangaben ergänzt.

Weitere Bände sind in Planung - denn, um nochmals Sloterdijk zu zitieren: diese ‚unvergangene Vergangenheit' entspricht einer größeren Gegenwart und ist "gewissermaßen von heute und könnte von beliebigen Zeitungen als Nachricht vom Tage gemeldet werden, falls Zeitungen von dem berichteten, worauf es ankommt."
Also: vom Allotria.

Präsentation der Reihe und der beiden Bände
Iris FINK (Österreichisches Kabarettarchiv)
Roland KNIE (Schauspieler und Autor, langjähriger Sendungsgestalter bei Ö1)



17. November 2015: Lesung aus Orthofer-Texten

Lachen S' amal!
Eine Erinnerung an den Satiriker und Kabarettisten Peter Orthofer aus seinen Texten ausgewählt und dargeboten im Radiocafé des Wiener Funkhauses von Roland Knie.

Ob er nun wirklich der letzte Wiener Kaffeehausliterat war, als der sich der aus Berlin gebürtige, in Graz aufgewachsene und später in Wien ansässige Peter Orthofer ganz gern selbst stilisierte, oder vielmehr ein literarisch legitimierter Satiriker, dessen Geist und Witz nicht von Milieus oder Lokalitäten abhing - fest steht, dass der 2008 verstorbene P.O. (der heuer [2015] Fünfundsiebzig geworden wäre) ein Stück Kabarett-und Zeitgeschichte verkörperte, von Grazer "Würfel"-Tagen über Gerhard Bronners Erfolgsensemble in Wien bis hin zu Hans Peter Heinzl, dessen wichtigster und über Jahre alleiniger Autor er war, und Alfons Haider, dessen Show-Kabarett ohne P.O. nicht zu denken gewesen wäre.
Dass Peter Orthofer außerdem noch etwa 30 Bücher publizierte, seinen Witz in Zeitungen und Zeitschriften und Konvoluten von Manuskripten versprühte und überhaupt bewies, dass überlegener Intellekt und Humor einander keineswegs ausschließen, sondern geradezu bedingen, das lässt sich im Österreichischen Kabarettarchiv in Graz nachprüfen, das Orthofers Nachlass verwaltet und mit seinen Beständen auch diesen Orthofer-Abend unterstützt hat.

21. Mai 2015: Hommage an Peter Orthofer "Berliner Charme und Wiener Schnauze"
Peter Orthofer (1940-2008), geboren in Berlin, wuchs in der Steiermark auf und begann seine Karriere 1960 beim Grazer Studentenkabarett „Der Würfel“. Gerhard Bronner holte das Kabarettensemble nach Wien und Orthofer ließ sich dort als freier Schriftsteller nieder. In der Folge verfasste er zahlreiche satirische Bücher und schrieb Texte für Kabarett, Fernsehen, Rundfunk, Bühne, Film sowie Beiträge für Zeitungen und Zeitschriften. 1989 gründete er das Kabarett- und Kleinkunstfestival "Ybbsiade", deren langjähriger Intendant er war.



Peter Orthofer


Roland Knie
, Schauspieler, Autor und Sendungsgestalter bei Ö1 ("Patina" oder "Literatur am Feiertag"), liest aus Orthofers umfangreichem Nachlass, der im Österreichischen Kabarettarchiv verwahrt wird.

Nicole Singer
hat aus Orthofers Nachlass ihre Diplomarbeit verfasst; sie gestaltet eine kurze Einführung in Leben, Werk und Nachlass.

 


Roland Knie


2014/2015: Veranstaltungen zum Ersten Weltkrieg

GALGENHUMOR -
Kleine Kunst im Großen Krieg
Literatur und Musik aus der Zeit des Ersten Weltkrieges

Einführende Worte: Dr. Hans Veigl
Lesung: Stefan Suske
Musik & Gesang: Reinhold Kogler & Helmut Stippich

Aus dem Theater an der Wien wird im Frühjahr 1917   
die hundertste Aufführung der "Rose von Stambul" gemeldet.   
Ein neues Duett daraus mit der etwas distanzlosen Aufforderung    
"Geh, sag doch Schnucki zu mir", sorgt für ausgezeichnete Stimmung.   
"No da muß man", mit Karl Kraus, "denn doch sagen:  
Und dazu hat man drei Jahr Weltkrieg geführt?"   

Die Unterhaltungskultur im untergehenden Habsburgerreich florierte während des Ersten Weltkrieges ungebrochen. In den allabendlich vollbesetzten Kabarett-, Varieté- und Operettenhäusern, bei den Truppenbühnen und Hinterlandtheatern waren die Lieblinge der verbündeten Operetten- und Kleinkunstwelt ebenso zu finden wie in ihrer neuen Rolle als Kriegspropagandisten oder als patriotische Vortragende in den zahlreichen Kriegsfürsorgeveranstaltungen 

Die Lesung gibt einen kurzen Einblick in die "unterhaltsame" Kriegspropaganda (und Werke von z. B. Fritz Grünbaum, Roda Roda, Egon Friedell, Fritz Löhner-Beda, Felix Dörmann oder auch Hugo v. Hofmannsthal). Den roten Faden bildet die Kritik von Karl Kraus, der die gewaltige Diskrepanz zwischen dem weltabgewandten heimischen Amüsierbetrieb und der sozialen Realität des Krieges mehrfach beschrieben hat.
Musikalisch werden die Texte mit neu arrangierten Märschen, patriotischen Gesängen und Schlagern aus dieser "großen Zeit" begleitet.  



JUNI 2012 - Wiedereröffnung des ÖKA in Graz

Am 5. Juni 2012 wurde das Österreichische Kabarettarchiv am neuen Standort in der Elisabethstraße 30 in Graz wieder eröffnet.

    

v.l. Andrea Schramek, Stadtrat Grossmann,
Landesrätin Edlinger-Ploder, Landesrat Buchmann,
Hans Veigl, Iris Fink,
Bürgermeister Nagl, Clemens Maria Schreiner



SEPTEMBER 2011

Das Österreichische Kabarettarchiv (ÖKA) steht vor dem Aus
Die Schließung droht mit 30. September 2011

Ab 1. September 2011 werden die ÖKA-Bestände verpackt - nachdem bis dahin keine nachhaltige Weiterfinanzierung des ÖKA in Aussicht stand.
Das Land Steiermark, das zuletzt Hauptträger des ÖKA war, fordert eine Mitfinanzierung von Stadt und Bund. Auch wir verstehen, dass es nicht alleinige Aufgabe des Landes sein kann, eine gesamtösterreichische Institution zu finanzieren. Ansuchen um eine Basissubvention an den Bund wurden allerdings, wie in den vergangenen zehn Jahren, auch für das Jahr 2011 abgelehnt.

Im Jahre 2000 in Graz gegründet und aufgebaut, hatte die Gemeinde Straden dem Österreichischen Kabarettarchiv im November 2004 eine neue Wirkungsstätte angeboten. Die Nutzer/innenzahlen wie Bestände stiegen kontinuierlich; auch Ausstellungen und Publikationen wurden präsentiert.
Zwischen 2005 und 2010 zeigte das ÖKA in Straden neun Ausstellungen, die auch innerhalb Österreichs und ins Ausland vermittelt wurden und kontinuierlich immer mehr Besucher und Besucherinnen anzogen. Die rund halbjährlichen Ausstellungen waren von Eigenpublikationen, Plakaten und Broschüren begleitet.

Im Herbst 2010 musste das Österreichische Kabarettarchiv seine langjährige Tätigkeit in Straden beenden, denn sein bisheriges "Dachl über´m Kopf" wurde von der Gemeinde Straden einer neuen Bestimmung zugeführt; es konnten keinerlei geeignete Ersatzräumlichkeiten gefunden werden konnten.

Seit Ende 2009 waren wir nun auf der Suche nach einer nachhaltigen Lösung für diese Institution, die sich der systematischen Dokumentation von Satire widmet und damit auch wesentliche Zeugnisse der österreichischen Identität in ihren Beständen versammelt.
Das ÖKA bietet als einziges Spezialarchiv und Dokumentationszentrum seiner Art in Österreich für Kulturhistoriker/innen und Kleinkunst-Interessierte eine Fachbibliothek, eine Zeitungsdokumentation von 1900 bis heute, eine Audio- und Videothek, Sammlungen von Texten, Autographen, Chansons, Noten, Programmheften, Fotos, Plakaten, Vor- und Nachlässen und anderes mehr an. Anfragen werden unkompliziert vor Ort und über Internet beantwortet.

Im August 2010 wurde im Büro der damaligen Kulturlandesrätin Dr. Vollath zwischen HR Dr. Muchitsch als Vertreter des Universalmuseums Joanneum (UMJ) und dem ÖKA vereinbart, dass das ÖKA kostenlos Räume des UMJ bis mindestens Ende 2011 als Übergangslösung nutzen könnte und zugleich eine nachhaltige und endgültige Lösung für das ÖKA bis Spätherbst 2010 gesucht werde. Beides ist so nicht eingetreten.
Nach einigen Terminverschiebungen durch das UMJ konnten wir den Umzug nach Graz im Jänner 2011 organisieren und uns in den neuen Räumlichkeiten am Opernring im Februar einrichten. Am 9. März 2011 ließ uns Herr HR Dr. Muchitsch über die Hausverwaltung mitteilen, dass wir im Juni 2011 die Räume zu verlassen hätten. Wir sahen uns daher gezwungen, entgegen den damaligen Zusicherungen, die Räumlichkeiten mit Vereinsmitteln anzumieten. Unsere Finanzlage hat sich dadurch und auf Grund der Übersiedlungskosten Anfang des Jahres dramatisch verschlechtert. Dadurch sehen wir uns auch gezwungen, unsere Tätigkeiten mit Ende September 2011 zu beenden. Die Bestände werden vermutlich ins Deutsche Kabarettarchiv nach Mainz gehen, wo sie fachlich weiter betreut, wenn auch nicht weiter ausgebaut werden.
Das einzige Angebot des Landes Steiermark, resp. von Kulturlandesrat Dr. Buchmann war, die ÖKA-Bestände im Steiermärkischen Landesarchiv unterzubringen.
Diese Eingliederung der ÖKA-Bestände wurde allerdings von der Mitgliederversammlung einstimmig abgelehnt. Neben den mangelnden Anknüpfungspunkten (das Landesarchiv ist ein Verwaltungsarchiv, das ÖKA ist ein lebendiges Literaturarchiv) war einer der Gründe die in der Benutzerordnung vorgeschriebene Archivsperre. So sieht § 2 (1) vor: "Für die Benützung zu nichtamtlichen Zwecken gilt die gleitende Archivsperre. Sie schließt jene Archivalien von der Benützung aus, die jünger als 50 Jahre sind; diese bleiben dem amtlichen Gebrauch vorbehalten. ... (2) Die Archivdirektion kann für einzelne Archivaliengruppen diese Frist auf 80 Jahre ausdehnen, wenn öffentliche Interessen es erfordern ..."
Da es sich bei unserer Sammlung ausschließlich um "nichtamtliche" Archivalien betreffend die 110jährige Geschichte des österreichischen Kabaretts mit starken Gegenwartsbezügen handelt, muss aus obigen Anordnungen geschlossen werden, dass davon die letzten fünfzig bzw. achtzig Jahre der Öffentlichkeit und Forschung nicht zugängig gemacht werden können.
Unser Credo lautet: Die Bestände des ÖKA sind der interessierten Öffentlichkeit und der wissenschaftlichen Forschung ganzjährig zugänglich.

Wir waren intensiv auf der Suche nach einem neuen Standort, nach neuen Kooperationspartnern, nach neuen Optionen. Kulturlandesrat Dr. Buchmann gewährte uns im September eine Sondersubvention, damit das ÖKA noch bis Dezember 2011 seiner Tätigkeiten nachkommen sowie eine nachhaltige Absicherung und Weiterexistenz des ÖKA erreichen kann.

Im September 2011 hat die IG Autorinnen Autoren einen Aufruf zur Rettung des Österreichischen Kabarettarchivs gestartet und zahlreiche Zuschriften aus den unterschiedlichsten Bereichen des kulturellen und wissenschaftlichen Lebens erhalten. Die Reaktionen auf die Einstellung der Tätigkeiten des Österreichischen Kabarettarchivs und seine künftige Unterbringung im Deutschen Kabarettarchiv Mainz ab spätestens Mitte Dezember 2011 haben sich zwischen ungläubigem Erstaunen und großem Entsetzen bewegt.
Vor allem die permanente Ablehnung der Subventionsanträge durch das Kunst- und Kulturministeriums stieß auf Unverständnis. Vermutlich, so im Aufruf der IG Autorinnen Autoren, gehe das Ministerium davon aus, dass Kabarett keine Kunstform ist und dessen Texte keine Literatur darstellen. Da nunmehr das Land Steiermark der nicht unberechtigten Meinung ist, dass das ÖKA als Sammlungs- und Dokumentationsstelle des gesamtösterreichischen Kabaretts bundesweit gefördert werden soll, sieht sich das ÖKA bei Aufrechterhaltung der Ablehnung durch das Ministerium vermutlich gezwungen, seine Tätigkeiten einzustellen und statutengemäß die vielfältige Sammlung des österreichischen Kabaretts dem Deutschen Kabarettarchiv anzuvertrauen, da eine auf das Kabarett spezialisierte gleichartige Einrichtung in Österreich nicht vorhanden ist.

Die Unterzeichner/innen des Aufrufs der IG Autorinnen Autoren finden die Weiterreichung der Bestände an das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz für unvertretbar und fordern daher:
— Das Österreichische Kabarettarchiv muss seinen Sitz in Österreich behalten.
— Dem Österreichischen Kabarettarchiv müssen die Weiterführung der Sammlung, der unbeschränkte Zugang für die Öffentlichkeit und die fachliche Betreuung weiter ermöglicht werden.
— Das Österreichische Kabarettarchiv darf nicht außer Landes gehen, sondern muss als Zeichen österreichischer Identität im Land verbleiben.
— Wir erwarten uns daher von den verantwortlichen und zuständigen Politiker/inne/n im Bund, des Landes Steiermark und von anderen öffentlichen Stellen einen Rettungsschirm für das Österreichische Kabarettarchiv in letzter Minute.

Grundtenor der Reaktionen aus dem Kultur- und Wissenschaftssektor war:
— Das Österreichische Kabarettarchiv ist eine zutiefst österreichische Angelegenheit und darf daher nicht außer Landes gehen.
— Sein Standort in Graz bietet die Einlösung der so oft beschworenen, aber außerhalb der großen Festivals nur selten eingelösten Wahrnehmung von Bundesangelegenheiten an anderen Orten als der Bundeshauptstadt Wien.
— Aussagekräftigstes künstlerisches Element des Kabaretts ist der Text, Kabarett ist trotz wesentlicher Anteile der Musik und darstellenden Kunst zuallererst Bestandteil der Literatur und fällt daher in die Zuständigkeiten der Bundes, Landes- und Stadteinrichtungen in den Bereichen Wissenschaft und Kunst bzw. Kultur zur Förderung von wissenschaftlicher Literatur und Literatur.
— Die Lösung zur Rettung und zu nachhaltigem Weiterbestand des Österreichischen Kabarettarchivs sollte nach Meinung der IG Autorinnen Autoren darin liegen, dass sich die Vertretungen des Bundes, des Landes und der Stadt zu einem gemeinsamen Vorgehen entschließen.

stellvertretend einige Reaktionen auf den IG Autorinnen Autoren-Aufruf:

6.9.2011
Sehr gerne und mit allem Nachdruck unterstütze ich Ihren Aufruf für die Fortsetzung des Österreichischen Kabarettarchivs. Es wäre eine kulturelle Schande, wenn Frau Dr. Fink ihre Arbeit nicht fortsetzen könnte.
Beste Grüße, Georg Kreisler

13.9.2011
Mit großer Bestürzung habe ich von der drohenden Auflösung des Österreichischen Kabarettarchivs gehört. Wer immer sich mit der Literatur Österreichs im 20. und 21. Jahrhundert beschäftigt, weiß, dass Kabaretts ein wesentlicher Bestandteil des literarischen und kulturellen Lebens dieses Landes gewesen sind. Die Namen Kraus, Polgar, Friedell, Altenberg, Weigel, Soyfer, Qualtinger (und viele mehr) sind in je verschiedener Weise mit dem Wiener Kabarett verbunden, von den vielfältigen Bezugnahmen auf die Budapester, Armin Berg, Karl Farkas usw. in literarischen Texten ganz abgesehen.
Eine Materialsammlung zu diesem Thema aufgeben heißt einen wesentlichen Teil unserer kulturellen Überlieferung ausradieren, gerade auch der österreichisch-jüdischen Überlieferung.
Zu behaupten, das Kabarett sei keine Literatur, ist selbst ein Kabarettscherz.
Ich unterstütze daher nachdrücklich den Appell der IG Autoren und des ÖKA.
Sigurd Paul Scheichl
--
em. ö. univ. prof. sigurd paul scheichl
institut für germanistik
universitaet innsbruck
christoph probst-platz
a-6020 innsbruck

19.9.2011
Ich unterstütze vollinhaltlich sämtliche Forderungen, die Gegenstand dieses Aufrufs sind.
Das Österreichische Kabarettarchiv muss weiterbestehen, und zwar auf finanziell abgesicherter Basis, die Mittel dazu müssen von der öffentlichen Hand aufgebracht werden (vorzugsweise vom Bund).
Eine Auslagerung der Bestände ins Ausland käme einer kulturellen Bankrotterklärung gleich und muss daher unter allen Umständen verhindert werden.
Herbert Tampier
Komponist und Textautor, Wien



JÄNNER/FEBRUAR 2011


BRONNER, MERZ, QUALTINGER & Co.
Ein namenloses Erfolgsensemble in den 50er Jahren"

Eine Wander-Ausstellung

29. Jänner - 6. Februar 2011
Begleitausstellung zur
MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg



DEZEMBER 2010 / JÄNNER 2011

Auch wir haben im Dezember eingepackt - allerdings keine Weihnachtspackerl, sondern wieder einmal die Bestände, die Sammlungen - kurz: das Archiv samt Büro. Und im Jänner haben wir wieder alles ausgepackt, eingeordnet, geschlichtet.
Die neuen Räume am Opernring in Graz sind groß und zentral gelegen.
Und: Nun hoffen wir auf eine nachhaltige Absicherung des ÖKA.



SOMMER 2010

Reaktionen zum möglichen AUS (eine Auswahl) in Straden
Viele Menschen haben auf drohende Schließung des ÖKA folgendermaßen reagiert -

Wir danken allen für die Solidarität
!

Arbeitsgemeinschaft der Literatur- und Kulturarchive KOOP-LITERA Österreich
http://www.onb.ac.at/koop-litera/start-oesterreich.html

Erklärung zum Österreichischen Kabarettarchiv in Straden

Es war ein kulturpolitisch äußerst begrüßenswertes Signal, als im November 2004 die steirische Gemeinde Straden dem im Jahr 2000 in Graz gegründeten Österreichischen Kabarettarchiv (ÖKA) eine neue Wirkungsstätte anbot. Seither erfolgten an diesem Ort neun Ausstellungen, die auch im In- und Ausland vermittelt wurden und kontinuierlich immer mehr Besucher und Besucherinnen anzogen. Alle Ausstellungen waren von Eigenpublikationen, Plakaten und Broschüren begleitet.
Das ÖKA ist das einzige Spezialarchiv und Dokumentationszentrum seiner Art in Österreich für Wissenschaftler und Kleinkunst-Interessierte, denen es eine Fachbibliothek, eine Z
eitungsdokumentation von 1900 bis heute, eine Audio- und Videothek, Sammlungen von Texten, Autographen, Chansons, Noten, Programmheften, Fotos, Plakaten, Vor- und Nachlässen und anderes mehr anbietet. In dieser Funktion ist dem ÖKA hierzulande die Relevanz zu bestätigen, die das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz für Deutschland besitzt.
Unverständlich ist vor diesem Hintergrund der neueste Akt der Gemeinde Straden, die dem ÖKA zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten als "Eigenbedarf" zu beanspruchen, ohne geeignete Alternativen anzubieten, d.h. dass das ÖKA in wenigen Monaten "obdachlos" und damit wertvolle kulturelle Arbeit ins Abseits gestellt zu werden droht.
Die Archiv-Arbeitsgemeinschaft "KOOP LITERA Österreich" protestiert gegen diese Vorgehensweise der Gemeinde Straden und appelliert gleichzeitig an alle politisch Verantwortlichen, das ÖKA finanziell und räumlich aufrecht zu erhalten. Dem ÖKA wünschen wir ein stabiles, langfristiges und finanziell abgesichertes Zuhause!

KOOP LITERA Österreich
vertreten durch



Univ.-Prof. Dr. Klaus Amann
Robert Musil-Institut für Literaturforschung /
Kärntner Literaturarchiv (Klagenfurt)
Leiter

Dr. Marcel Atze
Handschriftensammlung
der Wienbibliothek im Rathaus (Wien)
Leiter

Dr. Andreas Brandtner, MSc
Bibliotheks- und Archivwesen der Universität Wien
Stellvertretender Leiter

OR Mag. Dr. Thomas Csanády
Karl-Franzens-Universität Graz
ZEBS / Zentrum für die Erforschung des Buch- und Schrifterbes
UBG-SOSA / Universitätsbibliothek Graz, Abteilung für Sondersammlungen
Stellvertretender Leiter

Dr. Petra-Maria Dallinger
Adalbert-Stifter-Institut /
Oberösterreichisches Literaturarchiv (Linz)
Leiterin

Ass.-Prof. Dr. Gerhard Fuchs
Franz Nabl Institut für Literaturforschung (Graz)
Stellvertretender Leiter

Univ.-Prof. Dr. Johann Holzner
Forschungsinstitut Brenner-Archiv
der Universität Innsbruck (Innsbruck)
Leiter

Dr. Martin Huber
Thomas-Bernhard-Archiv (Gmunden)
Leiter

Mag. Robert Huez
Dokumentationsstelle für neuere österreichische Literatur
Literaturhaus Wien
Leiter


HR Priv.-Doz. Dr. Volker Kaukoreit
Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek (Wien)
Stellvertretender Leiter

Dr. Ulrike Längle
Franz-Michael-Felder-Archiv
der Vorarlberger Landesbibliothek (Bregenz)
Schriftstellerin und Mitglied des FMFA-Leitungs-Teams



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Deutsches Literaturarchiv Marbach
Marbach am Neckar

Sehr geehrte Frau Fink,

auch im Namen von meinem Kollegen Herman Moens, von dem ich schöne Grüße an Sie ausrichten soll, danke ich Ihnen für den Band "Bronner, Merz, Qualtinger und Co.", den wir sehr gerne in unsere Bibliothek aufnehmen.
(...)
Ihrer Homepage haben wir entnommen, dass das Weiterbestehen des ÖKA stark gefährdet ist und bedauern das sehr. Hoffentlich findet sich doch noch eine Lösung!

Mit den besten Wünschen aus Marbach, Regina Cerfontaine



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Alan Lareau
Professor of German, University of Wisconsin Oshkosh
The Wild Stage: Literary Cabarets of the Weimar Republic (1995), Kurt Tucholsky-Discographie (1997), Mitherausgeber der CD-Reihe Klein(aber)Kunst


"Die Stunde schlägt: Rettet das Österreichische Kabarettarchiv!

Die satirische darstellende Kunstform Kabarett ist ein einzigartiger Zeuge seiner Zeit. Von den Wiener Bühnen "Fledermaus" und "Hölle" der Jahrhundertwende bis zur vitalen Kleinkunstszene von heute hat besonders das österreichische Kabarett einen illustren und einflussreichen Stammbaum: Künstler wie Fritz Grünbaum, Karl Kraus, Ralph Benatzky, Cissy Kraner, Oskar Kokoschka, Jura Soyfer oder Helmut Qualtinger - um nur ein paar zu nennen - haben das Ihre dazu beigetragen. Dieses Erbe muss festgehalten und gepflegt werden!
Die Dokumentation und die Erforschung von Werken der Autoren, Schauspieler, Musiker, Bühnenbildner, Grafiker, Kostümbildner sowie der Geschichte ihrer Lokale ist Herzensangelegenheit des Österreichischen Kabarettarchivs. So wünsche ich dem ÖKA ein stabiles und langfristiges Zuhause. Die Sammlung und die Mitarbeiter verdienen breite und großzügige Unterstützung.
"



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Prof. Dr. Minyoung Chung
Dept. of German
Hankuk University of Foreign Studies
270 Imun-dong, Dongdaemun-gu, Seoul, 130-791, Korea

"Die Nachricht, dass dem ÖKA das AUS droht, hat mich sehr erschüttert. Ich konnte dort doch einige relevante Forschungsergebnisse für meine wissenschaftlichen Arbeiten erzielen. Für die koreanischen Theaterleute, denen das Kabarett als Darbietungskunst ganz fremd war, wurden meine Arbeiten über das österreichische Kabarett ein guter Ansporn. Das bedeutet, dass das ÖKA als eine wichtige kulturelle Brücke zwischen Korea und Österreich eine große Rolle gespielt hat. Ich bin überzeugt, das ÖKA hat eine wichtige Funktion des internationalen Kulturaustauschs. Die Kultur kann man nicht mit Geld kaufen.
Das ÖKA hat eine Möglichkeit, sich noch immer zu entwickeln und muss sich noch weiter entwickeln.
Ich hoffe, es findet sich noch eine gute Lösung. Dies wünsche ich aus ganzem Herzen dem ÖKA und seinen Mitarbeitern!"



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Dr. Brigitte Mayr (wissenschaftliche Leitung)
SYNEMA - Gesellschaft für Film und Medien, Wien

"Liebe Kolleginnen und Kollegen,

es ist beschämend, dass überhaupt zur Diskussion steht, dass Ihre für so viele Institutionen und EinzelwissenschafterInnen sowie interessierte Privatpersonen wichtige Dokumentationsstelle verschwinden soll.
Gerade auf einem Arbeitsgebiet SYNEMA’s, der Filmexilforschung, zeigt sich, wie viele Parallelen es zwischen Ihren und unseren Recherchen und Forschungsfeldern gibt - etwa zu der in Ihrer Ausstellung „Verdrängte Jahre“ (der Titel scheint unter den jetzigen Umständen beinahe programmatisch) thematisierten Vertreibung zahlreichen Theater- und Filmschaffenden in den Jahren 1918-1938 – und wie hilfreich es sein kann, auf gut zusammengetragenes (und manchmal sonst unwiederbringlich verlorenes) Material zurückgreifen zu können.
In der Hoffnung, dass sich bald eine Lösung finden wird, denn das Weiterbestehen des ÖKA darf gar nicht in Zweifel gezogen werden.
"


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Peter Blau
Kulturjournalist, ORF-Redakteur, Jury-Mitglied "Deutscher Kleinkunstpreis" und "Österreichischer Kabarettpreis"

"Verlust der Sammlung ... nicht auszudenken !"



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Silvia Lahner
Leiterin der Ö1 Feature Redaktion, Jurymitglied der AUDS (Arbeitsgemeinschaft für Unterhaltung deutschsprachiger Sender) für den "Salzburger Stier


"Das Österreichische Kabarettarchiv ist nicht nur für die journalistische Arbeit von großem Wert. Diese Institution dokumentiert die Geschichte und Gegenwart des österreichischen Kabaretts, verfügt über eine ausgezeichnete, kenntnisreich selektierte Sammlung und macht diese Materialien der Fach-Öffentlichkeit, aber auch dem Publikum zugänglich.
Im Österreichischen Kabarettarchiv findet eine optimale Vernetzung von Information und Wissen über ein Genre statt, das ein wesentlicher Teil unserer Kulturgeschichte ist. Der Fortbestand des Österreichischen Kabarettarchivs ist ein Dienst am österreichischen Geschichtsbewusstsein, an allen, die aus der Geschichte lernen wollen. Es dient außerdem der Erinnerung an so genannte "Kleinkünstler", die oft große Künstler waren und die kommende Krisen manchmal deutlicher vorhersahen als Politiker oder Wissenschaftler."


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Thomas Maurer | Alfred Dorfer | Fritz Egger, Affront-Theater Salzburg

"Als Kabarettist und Kulturschaffender protestiere ich entschieden gegen die drohende Schließung und Auflösung des Österreichischen Kabarettarchivs (ÖKA) und ersuche die politisch Verantwortlichen, eine nachhaltige und befriedigende Lösung im Sinne aller Kleinkunst-Interessierter zu finden."


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Lukas Resetarits

"Als Kabarettist und Kulturschaffender protestiere ich entschieden gegen die drohende Schließung und Auflösung des Österreichischen Kabarettarchivs (ÖKA) und ersuche die politisch Verantwortlichen, eine nachhaltige und befriedigende Lösung im Sinne aller Kleinkunst-Interessierter zu finden.
Eines sollte nicht übersehen werden: Die österreichische Kabarettszene erreicht jährlich ein Publikum von mehreren hunderttausend Personen und über das ÖKA ergibt sich damit ein beträchtlicher Werbeeffekt für Straden und die ganze Region."



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Ludwig W. Müller
(Salzburger Stier-Preisträger 2008)

"S.g. Verantwortliche in der Kulturpolitik!

Als Kabarettist, der gerade in der Steiermark seine glücklichsten Momente erlebt hat, fände ich die Schließung des ÖKA in Straden schlichtweg eine Katastrophe. Viele meiner deutschen Kollegen haben das Archiv schon auf ihren Urlauben besucht und mir ihren Neid ausgedrückt, da es so etwas in der Form in Deutschland nicht gibt. Sogar während unserer Hochzeitsreise haben meine Frau und ich dorthin einen Abstecher gemacht.

Wer immer etwas gegen die Schließung des Archivs tun kann, möge dafür einstehen, dass die jahrelange, aufopfernde Arbeit der Iris Fink und ihres Mitstreiters Hans Veigl nicht umsonst war.

Meine allerbesten Wünsche dazu!"


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Pepi Hopf

"Die Schließung des ÖKA wär nicht nur sehr traurig, sondern vielmehr ein großer Verlust und eine noch größere Schande. Ungehobelt könnte man es auch eine Hundssauerei bezeichnen.
Politische Entscheidungsträger sind angehalten, sich tatkräftig zu einer bedeutenden Kunstgattung dieses Landes zu bekennen.

Mit dem ÖKA würde das Kulturland Österreich unwiederbringliche Zeitzeugnisse einer ihrer urtypischsten Kunstformen verlieren.
Das darf nicht passieren!
"


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Ady Pocta, Kabarett "Die Giftzwerge", Wien

"Als Kabarettist und Kulturschaffender protestiere ich "giftig" und entschieden gegen die drohende Schließung und Auflösung des Österreichischen Kabarettarchivs (ÖKA) und ersuche die politisch Verantwortlichen, eine nachhaltige und befriedigende Lösung im Sinne aller Kleinkunst-Interessierter zu finden.
Für ein Land mit großer Kabarett-Tradition wäre es eine Schande und ein großer Verlust, wenn es keine Institution gäbe, die diese Kunstsparte betreut und die das ganze "Drum-Herum" archiviert."


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Severin Groebner

"Ich finde es sehr beschämend wie das Land Österreich mit dem Nachlaß seiner Kabarettisten umgeht.
In Deutschland wäre ein solches Vorgehen undenkbar (das Kabarettarchiv in Mainz ist eine angesehene und von der öffentlichen Hand unterstützte Institution).

Ein Archiv ist das Gedächtnis einer Kunstrichtung und ohne Gedächtnis ist man dumm und ohne Identität.

Abgesehen davon ist ein Archiv kabarettistischer Texte obendrein ein Speicher für Zeit-, Geistes- und Mentalitätsgeschichte. Also weit über den rein "kabarettistischen" Aspekt hinaus gesellschaftlich relevant.
"



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Erna Wipplinger und I Stangl

Österreichs Kulturleben wurde und wird immer noch geprägt von KabarettistInnen. Wir können jetzt nicht alle aufzählen. Diese wichtige Arbeit der Archivierung und Dokumentation des österreichischen Kabarettschaffens hat sich Frau Dr. Iris Fink zur Aufgabe gestellt und hat es trotz vieler Widerstände geschafft diese Institution über ein Jahrzehnt zu erhalten und auszubauen.
Zurzeit ist wieder die Existenz dieses einmaligen Archivs in Gefahr. Für ein Kulturland ist es eine Schande, wenn es diese Institution nicht mehr gibt.



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Auswa
hl aus unserem Ausstellungs-Gästebuch

Vielleicht findet sich doch noch ein Standort, der nicht nur zentraler liegt, sondern wo nicht die Gefahr besteht, Trivialitätssetzungen einer Gemeinde weichen zu müssen.
Dr. H.W., Wien, 12. Juni 2010

WOS BRAUCH I DES?
… kann man hier sicher nicht sagen!
15. Juni 2010

Das ÖKA darf nicht STERBEN!
Dr. H.S., Rechnitz, 18. Juni 2010

Tolle Ausstellung! Viele Subventionen wären hier sinnvoller verwendet worden als anderswo! Sehr, sehr schade drum.
Aber vielleicht …????
B.S., 20. Juni 2010

Durch Zufall entdeckt, erstaunt, dass in so einem Winkel das Österr. Kabarettarchiv zu finden ist - und sofort enttäuscht und ärgerlich, dass es bald nicht mehr zu finden sein wird - österr. Kulturpolitik …
Alles Gute und hoffentlich bald eine andere alternative Bleibe!
Tolle Ausstellung!
V.S., Wien, 20. Juni 2010

ÖKA - Super Ideen - weiter so !!! Bis zum nächsten Mal !!
A.P., Salzburg, 26. Juni 2010

Eine großartige Idee! Es ist wahrlich zu hoffen, dass dieses kulturelle Kleinod erhalten bleibt.
27. Juni 2010

Eine wirklich sehr schöne Ausstellung, und sie gibt dem Ort Straden einen wunderbaren Hauch kultureller Zeitgeschichte.
F. & M.E., 27. Juni 2010

Auf 20 qm geballte österr. Kultur- u. Mediengeschichte! Wenn man genau liest, ist auch die ernste Über-Literatur präsent (Thomas Mann, Kehlmann) - !
Schade, dass dieser exzentrische Ort einer wichtigen Archiv-Arbeit bald Vergangenheit sein wird.
L.A,, Leibnitz, Juni 2010

Eine besondere Überraschung! Großartige Idee in Straden Kabarett-Geschichte vom Feinsten zu präsentieren! Gratuliere!
Ch. H., 9. Juli 2010

Wie immer Super!
Ch. & F., 21. Juli 2010

Waren schon vor 3 Jahren in der damaligen super Ausstellung. Wieder herrlich.
Schade, daß Ihr aufhört.
25. Juli 2010

Ein ganz großes Kompliment den Gestaltern dieser Ausstellung!
Wie eng ist eigentlich der Horizont der Gemeindeverantwortlichen, die meinen, aufs Archiv verzichten zu können?
Kultur - nie gehört. Typisch!
R.L., Graz, 28. Juli 2010

Ihr hört auf? Das kann nur ein Scherz sein!
M.H., Wien, 29. Juli 2010

Das ÖKA muss bleiben!
H.u.S.B., Rosenheim, D., August 2010

Ein Ort zu, Verweilen und Liebgewinnen. Warum zusperren?????
Fam. H., 8. August 2010

Unerwartet - und großartig!
G.E., 12. August 2010

Mit den besten Wünschen für die vorerst noch ungewisse Zukunft.
ad multos annos dem öka
E.St., 17. August 2010

Wir wünschen bald ein sicheres "Dachl über'm Kopf" dem ÖKA! Toi, toi, toi
E.+E.B. 21. August .2010



JÄNNER/FEBRUAR 2010


ZWISCHEN TRÄNEN UND GELÄCHTER

Unterhaltungskultur im Wiederaufbau

Eine Wander-Ausstellung

30. Jänner - 7. Februar 2010
Begleitausstellung zur
MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg



DEZEMBER 2009

Das Österreichische Kabarettarchiv feiert "5 Jahre ÖKA in Straden"

"Ein ungewöhnliches Archiv braucht einen ungewöhnlichen Standort oder: Auf zu neuen Taten in neuer Umgebung ..."
… hieß es im Jahre 2004.

Vor 10 Jahren gegründet, übersiedelte das ÖKA vor 5 Jahren nach Straden
(genau am 3. November 2004).
Am 11. Dezember 2004 eröffneten die "Blauen Engel" feierlich den "Blauen Salon" (= Lese- und Benutzer/innensaal) des ÖKA.
Am 11. Dezember 2009 kommt nun Lukas Resetarits und gratuliert zum runden Jubiläum.

Acht Ausstellungen hat das ÖKA bis 2009 gestaltet, die auch in Graz, Salzburg, Mainz, Bernburg a.d. Saale oder Budapest zu sehen waren und die jährlich mehr Besucher/innen anlocken.
Studierende und andere Interessierte wurden bei ihren Recherchen unterstützt und so entstanden Diplomarbeiten, Dissertationen und andere Veröffentlichungen. Das ÖKA hat aber auch eigene Publikationen verfasst.
Der Bestand wächst weiter, Historisches wie Typoskripte, Schallplatten und Nachlässe kamen ebenso in die Sammlung wie gegenwärtig Neues. Weit über 1000 Anfragen wurden beantwortet und zwei "Sterne der Satire" für österreichische Kabarettisten konnten mit Unterstützung des ÖKA beim Deutschen Kabarettarchiv in Mainz vergeben werden.

Drei Mal übertrug Ö1 bereits Kabarettveranstaltungen live aus Straden. Am 11. Dezember kam Lukas Resetarits mit seinem neuen Programm "Osterreich - ein Warietee" und gratulierte dem ÖKA, straden aktiv und Straden. Der Ö1 übertrug das Ganze in "Kabarett direkt"!



Lukas RESETARITS in KABARTT DIREKT
„OSTERREICH – ein Warietee“

Live-Übertragung des Kabarett-Programms
auf ORF-Ö1 und RAI Bozen

Freitag, 11. Dezember 2009
19:45, KulturHaus, Straden

Info:
www.straden-aktiv.com

 SOMMER 2009 

ZWISCHEN TRÄNEN UND GELÄCHTER
Unterhaltungskultur im Wiederaufbau

15. Mai - 26. Oktober 2009  
Straden, Galerie in der Kirchenmauer
täglich: 10:00 - 17:00


Eintritt frei!

 

 
 JÄNNER/FEBRUAR 2009  
 


Verdrängte Jahre

Unterhaltungskultur im Schatten der Krisen

Eine Wander-Ausstellung

30. Jänner - 8. Februar 2009
Begleitausstellung zur
MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg

 
 

 
 SOMMER 2008  
 

"Verdrängte Jahre"
Unterhaltungskultur im Schatten der Krisen
Sonderprojekt zum Gedenkjahr 8888

Eine Wander-Ausstellung

2. Juli - 2. November 2008
Straden, Galerie in der Kirchenmauer

 
 

 
  FRÜHJAHR 2008 
 


Eine Ausstellung über
GERDA KLIMEK

Steiermärkische Landesbibliothek
28. März - 28. April 2008 
Graz, Kalchberggasse 2
 
*********************************

Österreichisches Kabarettarchiv
1. Mai - 25. Juni 2008
Straden, Galerie in der Kirchenmauer

Eine Kooperation zwischen dem ÖKA und der LB

 
 

 
 JÄNNER/FEBRUAR 2008  
 


k. u. k. Kabarett

Kleinkunst in der Donaumonarchie

Eine Wander-Ausstellung

31. Jänner - 9. Februar 2008
Begleitausstellung zur
MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg

 
 

 
 WINTER 2007/08  
 


ENTWÜRFE FÜR EIN GRÜNBAUM-MONUMENT

Fritz Grünbaum und seine Zeit

Eine Wander-Ausstellung

23. November 2007 - 14. März 2008
Steiermärkischen Landesbibliothek
Kalchberggasse 2, Graz

 
 

 
 SOMMER 2007: 
 

k. u. k. Kabarett
Kleinkunst in der Donaumonarchie

Eine Wander-Ausstellung

28. April - 30. September 2007
Galerie in der Kirchenmauer, Straden

 

 
 


      

 
 

 
 MÄRZ 2007: 
 

 

Das Österreichische Kulturforum Budapest

präsentiert

 

KABARETT ZWISCHEN BERLIN, WIEN UND BUDAPEST
Die frühen Jahre 1900-1914

Die Gemeinschaftsausstellung des Deutschen und Österreichischen Kabarettarchivs dokumentiert erstmals die Entwicklung und Verbreitung der Kleinkunst in Mitteleuropa. Ausgehend von Paris gelangte die junge Kunstform Kabarett um 1900 bald nach Berlin, München und Wien, sowie, im Rahmen der k. u. k. Monarchie, ebenso nach Prag, Krakau und Budapest.
Anhand von Schautafeln und Exponaten werden Theatergründungen, Ensembles und Kabarettstars anschaulich dargestellt.

Eröffnet wurde die Ausstellung von
LUKAS RESETARITS

1. - 20. März 2007 täglich 10.00 bis 22.00 Uhr

Ort: Merlin International Theatre • 1054 Budapest Gerlóczy u. 4.
www.merlinbudapest.org


 

 
 

A KABARÉ KEZDETEI
Berlin–Bécs–Budapest. 1900-1914


A Német és az Osztrák Kabaréarchívum közös kiállítása elsoként dokumentálja a kabarémuvészet közép-európai fejlodését és terjedését. A fiatal muvészeti forma, a kabaré, 1900 körül Párizsból kiindulva hamarosan eljutott Berlinbe, Münchenbe és Bécsbe, valamint a Monarchia keretein belül Prágába, Krakkóba és Budapestre. A kiállítás tablók és tárgyak segítségével szemléletesen ábrázolja a színházak alapítását, továbbá együtteseket és kabarésztárokat.

A kiállítást a neves osztrák kabarettista, LUKAS RESETARITS musora nyitja meg.
Március 1-20. naponta 10.00 és 22.00 óra között

Merlin Színház • 1054 Budapest, Gerlóczy u. 4.
www.merlinbudapest.org

 
 
Der österreichische Botschafter in Ungarn,
Dr. MAYRHOFER-GRÜNBÜHEL, und
die Direktorin des ÖKF,
Dr. Elke ATZLER,
bei der Eröffnung der Ausstellung.
 
 
Lukas Resetarits mit Ausschnitten aus seinem Programm "XXII".
 

 
 OKTOBER 2006:
 



Ehrung für Karl Farkas

Karl Farkas erhielt am "Walk of Fame des Kabaretts" einen "Stern der Satire"

 
 

Karl Farkas wurde am 5. Oktober 2006 mit einer der bedeutendsten Auszeichnungen für Kabarettisten und Satiriker in Deutschland geehrt: Einem "Stern der Satire" am "Walk of Fame des Kabaretts" in Mainz, gestiftet vom ÖKA und dem Thomas Sessler Verlag.
Karl Farkas (1893-1971) ist untrennbar mit dem "Simpl" verbunden, wo er seine Kabarett-Karriere begann und dem er von 1950 bis zu seinem Tod als Autor, Conférencier, Darsteller und künstlerischer Leiter treu geblieben ist. Mit Fritz Grünbaum hat er dort in den 1920er Jahren die Doppelconférence zu ihrem legendären Höhepunkt geführt. Unvergessen sind aber auch die "Bilanzen", die Karl Farkas im Fernsehen präsentiert hat.

 
 Der "Stern" wurde vom Österreichischen Kabarettarchiv und dem Thomas Sessler Verlag, Wien, gestiftet. 
 

 
 SEPTEMBER 2006:
 



Bundespräsident Dr. Heinz Fischer besuchte am 30. September 2006 unsere Ausstellung "Kabarett zwischen Berlin und Wien".

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Gespräch mit Dr. Hans Veigl (ÖKA)

 
 


 
 
 

 
 MAI 2006 - APRIL 2007:
 
 

ENTWÜRFE FÜR EIN GRÜNBAUM-MONUMENT
Fritz Grünbaum und seine Zeit

Dauer der Ausstellung
3. Mai 2006 bis 30. April 2007

Deutsches Kabarettarchiv
Bernburger Sammlung
Schloss Bernburg, Christiansbau
D-06406 Bernburg an der Saale
Tel: (0049) (0) 3471 - 621754
E-Mail: bernburg@kabarettarchiv.de
Online: www.kabarettarchiv.de


 
 
 
   
 


 
OKTOBER 2005: 
 



ENDLICH EIN MONUMENT FÜR FRITZ GRÜNBAUM

Israelitische Kultusgemeinde Wien spendet "Stern der Satire"


Das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz ehrt jährlich herausragende Persönlichkeiten des Kabaretts für ihre künstlerische oder literarische Lebensleistung im Rahmen des so genannten "Walk of Fame des Kabaretts" unter Anwesenheit der Medien, von Künstlern und Politikern. Die dahinter liegende Absicht ist es, die Erinnerung an jene Künstler und Autoren des Genres hochzuhalten, denen es um gesellschaftliches Engagement ging, bei denen menschliche Haltung eine Rolle spielte, vor allem in den tragischen Zeiten des vergangenen Jahrhunderts.
Das Projekt nennt sich "Sterne der Satire". Diese "Sterne" sind Edelstahl- bzw. Bronzeplatten, die auf dem Platz vor dem Archiv eingelassen werden. Rund 150 Sterne sind geplant, u. a. wurden bereits Hans Dieter Hüsch, Werner Finck, Hugo Wiener oder im Vorjahr Georg Kreisler mit "Sternen" auf dem Platz zwischen dem Deutschen Kabarettarchiv und dem berühmten Mainzer Unterhaus bedacht.

Am 6. Oktober 2005 wurde nunmehr auf Betreiben des Österreichischen Kabarettarchivs (ÖKA) und dank der finanziellen Unterstützung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) an Fritz Grünbaum erinnert. Jener Fritz Grünbaum, geboren 1880 in Brünn, verstorben 1941 im KZ Dachau, der sich in seinem Monolog "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument" vorzustellen versuchte, welche Denkmäler ihm die dankbaren Wiener einst errichten würden. Bekanntlich trägt unterdessen lediglich eine kleine Verkehrsfläche und eine Straße am Stadtrand seinen Namen. Eine Gedenktafel mit falschem Todesdatum hing jahrzehntelang am "Simpl"-Haus. Diese wurde nun erneuert.
Am "Walk of Fame des Kabaretts" in Mainz wurde nun feierlich ein "Stern der Satire" enthüllt - zum 125. Geburtstag Grünbaums. Mehr dazu

Das "Österreichische Kabarettarchiv" (ÖKA) versucht seit geraumer Zeit, Fritz Grünbaum wieder in Erinnerung zu rufen. So präsentierte es heuer, im so genannten Gedankenjahr, auch eine Grünbaum-Ausstellung, die vom Deutschen Kabarettarchiv anlässlich der feierlichen Enthüllung des "Sterns" für Fritz Grünbaum übernommen und in Mainz vom 7. Oktober 2005 bis 20. März 2006 gezeigt wird.

Informationen zum Projekt "Sterne der Satire" www.kabarettarchiv.de

 
 


 
AUGUST 2005:
 

 

WOLFGANG BAUER - Ein Nachruf v. Bernd Schmidt

 
 


 
JULI 2005:
 

GOOD NEWS

Mit Juli 2005 konnte der Vollbetrieb des ÖKA wieder aufgenommen werden!

 



 

 
MAI 2005:
 
In Zukunft finden Sie uns noch leichter.
Das Haus Nr. 4 hat ein Schild mit unserem Logo bekommen.
Gewidmet von der Familie Schnurrer.
(siehe unten)

 
 

 
 


Eröffnung des
ÖSTERREICHISCHEN KABARETTARCHIVS
in Straden

am 25. Mai 2005


hier also ist das ÖKA



 

die ersten Gala-Gäste kommen, bestaunen das ÖKA innen und außen
stehen und sitzen


         

Iris Fink & Christian Wallner                         Gerhard Laber



weitere Gäste kommen und gehen zur Ausstellungseröffnung in die Galerie

 

ENTWÜRFE FÜR EIN GRÜNBAUM-MONUMENT
Fritz Grünbaum und seine Zeit

 

       

 

Bürgermeister Alfred Schuster
Iris Fink
Leo Lukas und
Hans Veigl
eröffnen schwungvoll und bedacht ...

 

... danach gehen alle in den KulturHausKeller zur Benefiz-Gala

die Künstler auf die Bühne - das Publikum auf seine Plätze

Leo Lukas moderiert

         

Helfried                   Christoph Krall               Kabarett MotzArt

     

Simon Pichler           Dietrich Kittner

        

Irene S. & Reinhold Kogler              Pepi Hopf


 Lukas Resetarits

    

Leo Lukas & Reinhold Kogler           4Xang

    

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
bereits im Dezember 2004 wurde ein Teil des ÖKA wiedereröffnet:
 


"Blaue Engel" eröffneten "Blauen Salon"
im Österreichischen Kabarettarchiv

Am 11. Dezember 2004 um 19 Uhr eröffneten die "Blauen Engel" in Anwesenheit des Stradener Bürgermeisters Alfred Schuster und vieler Gäste (die sich von diversen Weihnachtsfeierlichkeiten loseisen konnten) den "Blauen Salon" im Österreichischen Kabarettarchiv, Straden 4.

Der "Blaue Salon" ist überwiegend in blau gehalten. D.h., die Möbel des "Blauen Salons" sind überwiegend in "Seidl-Blau" gehalten. Besser können wir's nicht beschreiben.

Der "Blaue Salon" des Österreichischen Kabarettarchivs bietet viele Schätze für Kabarettologen und Kabarett-Interessierte, so etwa:
- die Zeitungsdokumentation, in der Sie Kritiken und Presseberichte zum Thema Kabarett und Kleinkunst der Jahre 1901 bis heute finden können - zu Personen, Gruppen und anderen nützlichen Stichwörtern.
- eine Audio- und Videothek.
- eine Fachbibliothek.
- Vor- und Nachlässe sowie Sammlungen mit Autographen, Unikaten, Plakaten, Fotos, Programmheften uvm.

Kurz und gut: Der "Blaue Salon" dient den BenutzerInnen, die sich an einem blauen Schreibtisch sitzend in die wunderbare Welt der Kleinkunst vertiefen können.

   Die Blauen Engel     
(li.) DIE BLAUEN ENGEL im BLAUEN SALON (re: Irene S. u. Iris Fink)

 
 

 

 
November 2004:
 



Stiftungspreis an ÖKA

Das Österreichische Kabarettarchiv erhielt am 23. November 2004 den Stiftungspreis der "Steirischen Kulturförderung - Stiftung der 'Grazer Theatergemeinschaft'", der erstmalig vergeben wurde. Überreicht wurde der Preis im Rahmen einer Veranstaltung im Lesesaal der Steiermärkischen Landesbibliothek vom Vorstand, vertreten durch Dr. Christoph Binder.



Dr. Iris Fink und Hofrat Dr. Christoph Binder 
   

 
 

 

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OKTOBER / NOVEMBER 2004:



ÖKA goes Straden


Ein ungewöhnliches Archiv braucht einen ungewöhnlichen Standort oder:
Auf zu neuen Taten in neuer Umgebung ...

... und damit wir die Bestände nicht tatsächlich nach Straden (Südoststeiermark, www.straden.at) tragen mussten, erhielten wir finanzielle Unterstützung für die Übersiedlung und den Neubeginn.

FÜR ÜBERSIEDLUNGSSPENDEN DANKEN WIR SEHR HERZLICH:

I Stangl
Kabarett "Die Giftzwerge"
Mag. Jürgen Gschiel - Kulturzentrum Kapfenberg
Dr. Rupert Trampisch
Tanja Baumgartinger / Manfred Koch - Kleinkunstbühne Hin & Wider 
Kleinkunst in Kitz
Rosemarie Stanke
Dieter Rath
MCH Grafik Graz
Alfred Dorfer
Christian Wallner - "MotzArt"
Mirko Nottscheid (D)
Delia Ehrenheim-Schmidt (D)
kabarett.cc
  
     

 

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