Heute schon gelacht? 
   
 

AKTUELL GEWESEN

 
 

ÖKA in Straden

Das Österreichische Kabarettarchiv zog am 3. November 2004 von Graz nach Straden. Warum?
Viel ist seitdem passiert. Ein paar Eckdaten:

3. November - 10. Dezember 2004: Chaos eines Umzugs! Wir danken allen, die uns beim Umzug unterstützt haben.

24. November 2004: Das Österreichische Kabarettarchiv erhält einen Stiftungspreis.

11. Dezember 2004: Die "Blauen Engel" eröffnen feierlich den "Blauen Salon" im ÖKA.

Februar 2005: Wissenschaftler aus Korea forscht im ÖKA über deutschsprachiges Kabarett

25. Mai 2005: Wiedereröffnung des ÖKA in Straden mit großartiger Kabarett-Gala und zeitgleicher Eröffnung der Ausstellung "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument".

Juli 2005: Der Vollbetrieb kann wieder aufgenommen werden.

25. September 2005: Eröffnung der Ausstellung "Wer befreit uns wieder?" und Nachmittagsveranstaltung "Ja, damals ..." - Publikumslieblinge erinnern sich.

6. Oktober 2005: Fritz Grünbaum erhält einen "Stern der Satire" in Mainz. Zugleich wird die ÖKA-Ausstellung "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument" eröffnet.

30. November 2005: Eröffnung der Kleinausstellung "o wie lacht" zum Thema Weihnachten in der Literatur und Karikatur im ÖKA.

1. Dezember 2005: Eröffnung der ÖKA-Ausstellung "Wer befreit uns wieder?" in der Steiermärkischen Landesbibliothek in Graz mit der Veranstaltung "Ja, damals ...".

2. Mai 2006: Eröffnung der Ausstellung "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument" in Bernburg an der Saale.

28. Juni 2006: Eröffnung der Ausstellung "Kabarett zwischen Berlin und Wien" in der Galerie in der Kirchenmauer in Straden mit den Ehrengästen Dietrich Kittner und Lukas Resetarits.

3. September 2006: Stradener Straßen-Spekakel.

30. September 2006: Bundespräsident Dr. Heinz Fischer besucht unsere Ausstellung "Kabarett zwischen Berlin und Wien".

5. Oktober 2006: Karl Farkas erhält einen "Stern der Satire" in Mainz, der vom Österreichischen Kabarettarchiv und dem Thomas Sessler Verlag, Wien, gestiftet wird.

1. März 2007: Eröffnung der Ausstellung "Kabarett zwischen Berlin, Wien und Budapest" im Merlin-Theater, Budapest auf Einladung des Österreichischen Kulturforums in Budapest.

28. April 2007: Eröffnung der Ausstellung "k. u. k. Kabarett. Kleinkunst in der Donaumonarchie" in der Galerie in der Kirchenmauer in Straden.

23. November 2007 - 14. März 2008: ÖKA-Ausstellung "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument. Fritz Grünbaum und seine Zeit" in der Steiermärkischen Landesbibliothek in Graz.

31. Jänner - 9. Februar 2008: ÖKA-Ausstellung "k. u. k. Kabarett. Kleinkunst in der Donaumonarchie" als Begleitausstellung zur MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg.

28. März - 28. April 2008: Ausstellung über "Gerda Klimek" in der Steiermärkischen Landesbibliothek in Graz.

1. Mai - 25. Juni 2008: Ausstellung über "Gerda Klimek" in der Galerie in der Kirchenmauer in Straden.

3. Mai 2008: "Salut für Gerda Klimek" vor der Greißlerei De Merin in Straden. Eröffnungsveranstaltung zur Ausstellung. Durch das Programm führt Bernd Schmidt. Mit: Gerda Klimek, Karlheinz Donauer und Rudolf Brunnhuber.

2. Juli 2008: Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung "Verdrängte Jahre" gaben die "Schmetterlinge" in Kooperation mit theaterland steiermark ihr Jura-Soyfer-Programm "Verdrängte Jahre.

2. Juli - 2. November 2008: Ausstellung "Verdrängte Jahre. Unterhaltungskultur im Schatten der Krisen". Sonderprojekt zum Gedenkjahr 8888. Galerie in der Kirchenmauer, Straden.

30. Jänner - 8. Februar 2009: ÖKA-Ausstellung "Verdrängte Jahre. Unterhaltungskultur im Schatten der Krisen" als Begleitausstellung zur MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg.

15. Mai - 26. Oktober 2009: Ausstellung "Zwischen Tränen und Gelächter. Unterhaltungskultur im Wiederaufbau". Galerie in der Kirchenmauer, Straden.

30. Jänner - 7. Februar 2009: ÖKA-Ausstellung "Zwischen Tränen und Gelächter. Unterhaltungskultur im Wiederaufbau" als Begleitausstellung zur MOTZART-Woche 2010 in der ARGEkultur in Salzburg.

 
 

 
JÄNNER/FEBRUAR 2009


ZWISCHEN TRÄNEN UND GELÄCHTER

Unterhaltungskultur der Wiederaufbaujahre

Eine Wander-Ausstellung

30. Jänner - 7. Februar 2009
Begleitausstellung zur
MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg

 
 SOMMER 2009 

ZWISCHEN TRÄNEN UND GELÄCHTER
Unterhaltungskultur der Wiederaufbaujahre

15. Mai - 26. Oktober 2009  
Straden, Galerie in der Kirchenmauer
täglich: 10:00 - 17:00


Eintritt frei!

 

 
 JÄNNER/FEBRUAR 2009  
 


Verdrängte Jahre

Unterhaltungskultur im Schatten der Krisen

Eine Wander-Ausstellung

30. Jänner - 8. Februar 2009
Begleitausstellung zur
MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg

 
 

 
 SOMMER 2008  
 

"Verdrängte Jahre"
Unterhaltungskultur im Schatten der Krisen
Sonderprojekt zum Gedenkjahr 8888

Eine Wander-Ausstellung

2. Juli - 2. November 2008
Straden, Galerie in der Kirchenmauer

 
 

 
  FRÜHJAHR 2008 
 


Eine Ausstellung über
GERDA KLIMEK

Steiermärkische Landesbibliothek
28. März - 28. April 2008 
Graz, Kalchberggasse 2
 
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Österreichisches Kabarettarchiv
1. Mai - 25. Juni 2008
Straden, Galerie in der Kirchenmauer

Eine Kooperation zwischen dem ÖKA und der LB

 
 

 
 JÄNNER/FEBRUAR 2008  
 


k. u. k. Kabarett

Kleinkunst in der Donaumonarchie

Eine Wander-Ausstellung

31. Jänner - 9. Februar 2008
Begleitausstellung zur
MOTZART-Woche in der ARGEkultur in Salzburg

 
 

 
 WINTER 2007/08  
 


ENTWÜRFE FÜR EIN GRÜNBAUM-MONUMENT

Fritz Grünbaum und seine Zeit

Eine Wander-Ausstellung

23. November 2007 - 14. März 2008
Steiermärkischen Landesbibliothek
Kalchberggasse 2, Graz

 
 

 
 SOMMER 2007: 
 

k. u. k. Kabarett
Kleinkunst in der Donaumonarchie

Eine Wander-Ausstellung

28. April - 30. September 2007
Galerie in der Kirchenmauer, Straden

 

 
 


      

 
 

 
 MÄRZ 2007: 
 

 

Das Österreichische Kulturforum Budapest

präsentiert

 

KABARETT ZWISCHEN BERLIN, WIEN UND BUDAPEST
Die frühen Jahre 1900-1914

Die Gemeinschaftsausstellung des Deutschen und Österreichischen Kabarettarchivs dokumentiert erstmals die Entwicklung und Verbreitung der Kleinkunst in Mitteleuropa. Ausgehend von Paris gelangte die junge Kunstform Kabarett um 1900 bald nach Berlin, München und Wien, sowie, im Rahmen der k. u. k. Monarchie, ebenso nach Prag, Krakau und Budapest.
Anhand von Schautafeln und Exponaten werden Theatergründungen, Ensembles und Kabarettstars anschaulich dargestellt.

Eröffnet wurde die Ausstellung von
LUKAS RESETARITS

1. - 20. März 2007 täglich 10.00 bis 22.00 Uhr

Ort: Merlin International Theatre • 1054 Budapest Gerlóczy u. 4.
www.merlinbudapest.org


 

 
 

A KABARÉ KEZDETEI
Berlin–Bécs–Budapest. 1900-1914


A Német és az Osztrák Kabaréarchívum közös kiállítása elsoként dokumentálja a kabarémuvészet közép-európai fejlodését és terjedését. A fiatal muvészeti forma, a kabaré, 1900 körül Párizsból kiindulva hamarosan eljutott Berlinbe, Münchenbe és Bécsbe, valamint a Monarchia keretein belül Prágába, Krakkóba és Budapestre. A kiállítás tablók és tárgyak segítségével szemléletesen ábrázolja a színházak alapítását, továbbá együtteseket és kabarésztárokat.

A kiállítást a neves osztrák kabarettista, LUKAS RESETARITS musora nyitja meg.
Március 1-20. naponta 10.00 és 22.00 óra között

Merlin Színház • 1054 Budapest, Gerlóczy u. 4.
www.merlinbudapest.org

 
 
Der österreichische Botschafter in Ungarn,
Dr. MAYRHOFER-GRÜNBÜHEL, und
die Direktorin des ÖKF,
Dr. Elke ATZLER,
bei der Eröffnung der Ausstellung.
 
 
Lukas Resetarits mit Ausschnitten aus seinem Programm "XXII".
 

 
 OKTOBER 2006:
 



Ehrung für Karl Farkas

Karl Farkas erhielt am "Walk of Fame des Kabaretts" einen "Stern der Satire"

 
 

Karl Farkas wurde am 5. Oktober 2006 mit einer der bedeutendsten Auszeichnungen für Kabarettisten und Satiriker in Deutschland geehrt: Einem "Stern der Satire" am "Walk of Fame des Kabaretts" in Mainz, gestiftet vom ÖKA und dem Thomas Sessler Verlag.
Karl Farkas (1893-1971) ist untrennbar mit dem "Simpl" verbunden, wo er seine Kabarett-Karriere begann und dem er von 1950 bis zu seinem Tod als Autor, Conférencier, Darsteller und künstlerischer Leiter treu geblieben ist. Mit Fritz Grünbaum hat er dort in den 1920er Jahren die Doppelconférence zu ihrem legendären Höhepunkt geführt. Unvergessen sind aber auch die "Bilanzen", die Karl Farkas im Fernsehen präsentiert hat.

 
 Der "Stern" wurde vom Österreichischen Kabarettarchiv und dem Thomas Sessler Verlag, Wien, gestiftet. 
 

 
 SEPTEMBER 2006:
 



Bundespräsident Dr. Heinz Fischer besuchte am 30. September 2006 unsere Ausstellung "Kabarett zwischen Berlin und Wien".

Bundespräsident Dr. Heinz Fischer im Gespräch mit Dr. Hans Veigl (ÖKA)

 
 


 
 
 

 
 MAI 2006 - APRIL 2007:
 
 

ENTWÜRFE FÜR EIN GRÜNBAUM-MONUMENT
Fritz Grünbaum und seine Zeit

Dauer der Ausstellung
3. Mai 2006 bis 30. April 2007

Deutsches Kabarettarchiv
Bernburger Sammlung
Schloss Bernburg, Christiansbau
D-06406 Bernburg an der Saale
Tel: (0049) (0) 3471 - 621754
E-Mail: bernburg@kabarettarchiv.de
Online: www.kabarettarchiv.de


 
 
 
   
 


 
OKTOBER 2005: 
 



ENDLICH EIN MONUMENT FÜR FRITZ GRÜNBAUM

Israelitische Kultusgemeinde Wien spendet "Stern der Satire"


Das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz ehrt jährlich herausragende Persönlichkeiten des Kabaretts für ihre künstlerische oder literarische Lebensleistung im Rahmen des so genannten "Walk of Fame des Kabaretts" unter Anwesenheit der Medien, von Künstlern und Politikern. Die dahinter liegende Absicht ist es, die Erinnerung an jene Künstler und Autoren des Genres hochzuhalten, denen es um gesellschaftliches Engagement ging, bei denen menschliche Haltung eine Rolle spielte, vor allem in den tragischen Zeiten des vergangenen Jahrhunderts.
Das Projekt nennt sich "Sterne der Satire". Diese "Sterne" sind Edelstahl- bzw. Bronzeplatten, die auf dem Platz vor dem Archiv eingelassen werden. Rund 150 Sterne sind geplant, u. a. wurden bereits Hans Dieter Hüsch, Werner Finck, Hugo Wiener oder im Vorjahr Georg Kreisler mit "Sternen" auf dem Platz zwischen dem Deutschen Kabarettarchiv und dem berühmten Mainzer Unterhaus bedacht.

Am 6. Oktober 2005 wurde nunmehr auf Betreiben des Österreichischen Kabarettarchivs (ÖKA) und dank der finanziellen Unterstützung der Israelitischen Kultusgemeinde Wien (IKG) an Fritz Grünbaum erinnert. Jener Fritz Grünbaum, geboren 1880 in Brünn, verstorben 1941 im KZ Dachau, der sich in seinem Monolog "Entwürfe für ein Grünbaum-Monument" vorzustellen versuchte, welche Denkmäler ihm die dankbaren Wiener einst errichten würden. Bekanntlich trägt unterdessen lediglich eine kleine Verkehrsfläche und eine Straße am Stadtrand seinen Namen, eine Gedenktafel am "Simpl"-Haus mit falschem Todesdatum soll an ihn erinnern.
Am "Walk of Fame des Kabaretts" in Mainz wurde nun feierlich ein "Stern der Satire" enthüllt - zum 125. Geburtstag Grünbaums. Mehr dazu

Das "Österreichische Kabarettarchiv" (ÖKA) versucht seit geraumer Zeit, Fritz Grünbaum wieder in Erinnerung zu rufen. So präsentierte es heuer, im so genannten Gedankenjahr, auch eine Grünbaum-Ausstellung, die vom Deutschen Kabarettarchiv anlässlich der feierlichen Enthüllung des "Sterns" für Fritz Grünbaum übernommen und in Mainz vom 7. Oktober 2005 bis 20. März 2006 gezeigt wird.

Informationen zum Projekt "Sterne der Satire" www.kabarett.de

 
 


 
AUGUST 2005:
 

 

WOLFGANG BAUER - Ein Nachruf v. Bernd Schmidt

 
 


 
JULI 2005:
 

GOOD NEWS

Mit Juli 2005 konnte der Vollbetrieb des ÖKA wieder aufgenommen werden!
Öffnungszeiten finden Sie unter: Kontakt

 



 

 
MAI 2005:
 
In Zukunft finden Sie uns noch leichter.
Das Haus Nr. 4 hat ein Schild mit unserem Logo bekommen.
Gewidmet von der Familie Schnurrer.
(siehe unten)

 
 

 
 


Eröffnung des
ÖSTERREICHISCHEN KABARETTARCHIVS
in Straden

am 25. Mai 2005


hier also ist das ÖKA



 

die ersten Gala-Gäste kommen, bestaunen das ÖKA innen und außen
stehen und sitzen


         

Iris Fink & Christian Wallner                         Gerhard Laber



weitere Gäste kommen und gehen zur Ausstellungseröffnung in die Galerie

 

ENTWÜRFE FÜR EIN GRÜNBAUM-MONUMENT
Fritz Grünbaum und seine Zeit

 

       

 

Bürgermeister Alfred Schuster
Iris Fink
Leo Lukas und
Hans Veigl
eröffnen schwungvoll und bedacht ...

 

... danach gehen alle in den KulturHausKeller zur Benefiz-Gala

die Künstler auf die Bühne - das Publikum auf seine Plätze

Leo Lukas moderiert

         

Helfried                   Christoph Krall               Kabarett MotzArt

     

Simon Pichler           Dietrich Kittner

        

Irene S. & Reinhold Kogler              Pepi Hopf


 Lukas Resetarits

    

Leo Lukas & Reinhold Kogler           4Xang

 


 

Eine Veranstaltung von

         

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

 
bereits im Dezember 2004 wurde ein Teil des ÖKA wiedereröffnet:
 


"Blaue Engel" eröffneten "Blauen Salon"
im Österreichischen Kabarettarchiv

Am 11. Dezember 2004 um 19 Uhr eröffneten die "Blauen Engel" in Anwesenheit des Stradener Bürgermeisters Alfred Schuster und vieler Gäste (die sich von diversen Weihnachtsfeierlichkeiten loseisen konnten) den "Blauen Salon" im Österreichischen Kabarettarchiv, Straden 4.

Der "Blaue Salon" ist überwiegend in blau gehalten. D.h., die Möbel des "Blauen Salons" sind überwiegend in "seidlblau" gehalten. Besser können wir's nicht beschreiben, kommen Sie her und schau'n Sie sich das an!

Der "Blaue Salon" des Österreichischen Kabarettarchivs bietet viele Schätze für Kabarettologen und Kabarett-Interessierte, so etwa:
- die Zeitungsdokumentation, in der Sie Kritiken und Presseberichte zum Thema Kabarett und Kleinkunst der Jahre 1901 bis heute finden können - zu Personen, Gruppen und anderen nützlichen Stichwörtern.
- eine Audio- und Videothek.
- eine Fachbibliothek.
- Vor- und Nachlässe sowie Sammlungen mit Autographen, Unikaten, Plakaten, Fotos, Programmheften uvm.

Kurz und gut: Der "Blaue Salon" dient den BenutzerInnen, die an einem blauen Schreibtisch sitzend sich in die wunderbare Welt der Kleinkunst vertiefen können.

Die "Blauen Engel" kamen mit einer:

Grußbotschaft der Grazer Künstlerschaft
an das Kabarettarchiv und die Gemeinde Straden

Da drausst von Graz, da komm' ich her,
ich muß euch sagen, es müachtelt dort sehr,
denn seit man dort war Kulturhauptstadt,
für Kultur man nichts mehr übrig hat.
(Beachten Sie den Doppelsinn!)
Und das einzige, was noch interessiert,
ist, ob die positiv bilanziert.

Wie anders der herrliche Marktflecken Straden!
Auch dort lebt man nicht wie im Speck die Maden,
doch statt nur alles zu kürzen und streichen,
läßt man sich's hier zur Ehre gereichen,
dem herbergssuchenden Kabárettarchive
eine Heimat zu geben, eine gar nicht windschiefe.
(Auf den bin ich besonders stolz!)

Natürlich ist das nicht blöd gedacht.
Man hat sich auch selbst einen Gefallen gemacht,
wogegen in der Landeshauptstadt
man sich doch ein wenig verrechnet hat.
Man hielt es dort für eine gute Idee,
daß man zuerst den Geldhahn zudreh'
um dann mit scheinbar großzügiger Geste
einzustreifen die brachliegenden Reste.

Dafür, daß nicht aufging die Kalkulation,
dir, Straden, Dank und Gratulation!

                                                (©Simon Pichler)

   Die Blauen Engel     
(li.) DIE BLAUEN ENGEL im BLAUEN SALON (re: Irene S. u. Iris Fink)

 
 

 

 
November 2004:
 



Stiftungspreis an ÖKA

Das Österreichische Kabarettarchiv erhielt am 23. November 2004 den Stiftungspreis der "Steirischen Kulturförderung - Stiftung der 'Grazer Theatergemeinschaft'", der erstmalig vergeben wurde. Überreicht wurde der Preis im Rahmen einer Veranstaltung im Lesesaal der Steiermärkischen Landesbibliothek vom Vorstand, vertreten durch Dr. Christoph Binder.



Dr. Iris Fink und Hofrat Dr. Christoph Binder 
   

 
 

 

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OKTOBER / NOVEMBER 2004:



ÖKA goes Straden


Ein ungewöhnliches Archiv braucht einen ungewöhnlichen Standort oder:
Auf zu neuen Taten in neuer Umgebung ...

... und damit wir die Bestände nicht tatsächlich nach Straden (Südoststeiermark, www.straden.at) tragen mussten, erhielten wir finanzielle Unterstützung für die Übersiedlung und den Neubeginn.

FÜR ÜBERSIEDLUNGSSPENDEN DANKEN WIR SEHR HERZLICH:

I Stangl
Kabarett "Die Giftzwerge"
Mag. Jürgen Gschiel - Kulturzentrum Kapfenberg
Dr. Rupert Trampisch
Tanja Baumgartinger / Manfred Koch - Kleinkunstbühne Hin & Wider 
Kleinkunst in Kitz
Rosemarie Stanke
Dieter Rath
MCH Grafik Graz
Alfred Dorfer
Christian Wallner - "MotzArt"
Mirko Nottscheid (D)
Delia Ehrenheim-Schmidt (D)
kabarett.cc


Für Förderungen zur Übersiedlung danken wir:

       
      




Sie wissen's vielleicht eh noch: Drei Jahre nach der feierlichen Eröffnung durch den damaligen Grazer Bürgermeister Alfred Stingl und den damaligen Kulturstadtrat DI Helmut Strobl wurde das Österreichische Kabarettarchiv, das einzige in Österreich, im Sommer 2004 für BenutzerInnen geschlossen und der Archivbetrieb eingestellt. Grund: Geldmangel. Am 22. Juli (!) teilte Wirtschafts-, Tourismus, Wissenschafts- und Kultur-Stadtrat Buchmann telefonisch mit, dass es keine Subvention für das zweite Halbjahr 2004 geben werde. Das plötzliche Aus der Finanzierung traf uns hart, denn das ÖKA wurde bis zu diesem Zeitpunkt größtenteils von der Stadt Graz getragen. Die Steiermärkische Landeskulturabteilung subventionierte ebenfalls kontinuierlich, aber weitaus weniger. Die Kulturabteilungen der Bundesländer Vorarlberg und Oberösterreich unterstützten Projekte, nicht ohne darauf hinzuweisen, dass es sich beim ÖKA um eine bundesweite Institution handle und deshalb der Bund für die Basissubvention zuständig sei. Aber weder das Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur noch das Kunststaatssekretariat fühlte sich dafür zuständig. Kunststaatssekretär Morak war bereit einzelne Projekte zu fördern. Näheres finden Sie auch unter dem Link Institution.
Aber Archivarbeit erfordert auch Kontinuität, fixe Öffnungszeiten, Bestandserschließung und -erweiterung ...


... was mit den Beständen passieren sollte, die seit dem Jahr 2000 kontinuierlich gesammelt und erschlossen wurden (ganz schön viel schon!), war unklar.
Die Stadt Graz bot die Deponierung im Grazer Stadtarchiv an - an Betreuung und Ausbau nicht zu denken!
Das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz bot den Beständen eine Unterkunft an, das heißt, sie könnten in sich geschlossen und weiter benutzbar als Leihgabe nach Mainz ins Exil gehen.
Wir suchten unermüdlich weiter und fanden in Wolfgang Seidl und "straden aktiv" sowie dem Stradner Bürgermeister, SR Alfred Schuster, Kooperationspartner und in Straden Räumlichkeiten - im Zentrum gleich neben dem Kulturhaus. Die Bestände übersiedelten am 3. November 2004.

Das Archiv konnte vorerst nur eingeschränkt, weil ehrenamtlich, betreut und vergrößert werden. Der Vollbetrieb wurde im Juli 2005 wieder aufgenommen. Aber ohne Förderer ist das ÖKA auch nicht denkbar. Und deshalb ersuchen wir:
Bitte helfen Sie uns! Ihr Name auf unserer Website wird schon eingetippt und unser Dank sowie der der Nachfolgegenerationen ist Ihnen gewiß:

Unsere Bankverbindung:
Verein zur Förderung des österreichischen Kabarettarchivs
Steiermärkische Bank und Sparkassen AG
Bankleitzahl: 20815
Kontonummer: 7700-004067

Wir senden Ihnen auch gerne einen Erlagschein.

Danke und besuchen Sie uns in Straden!

 

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