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ÖKA
- neuer Standort
Wir freuen uns sehr, Ihnen unseren neuen Standort
bekannt geben zu dürfen: Das
Österreichische Kabarettarchiv ist ab Februar 2012 in Graz, in der Elisabethstraße
30/II. Stock, untergebracht. Wir
bedanken uns sehr herzlich bei allen handelnden Personen! Wir
können voraussichtlich ab Mitte März 2012 unseren Vollbetrieb wieder
aufnehmen. Bis dahin ist die Anfragebeantwortung eingeschränkt und eine Benutzung
der Bestände vor Ort leider nicht möglich.
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29.
September 2011 Das Österreichische Kabarettarchiv (ÖKA) steht
vor dem Aus Das ÖKA hat als sehr lebendige zentrale Dokumentations-
und Sammelstelle systematisch österreichisches Kabarett beginnend mit 1901
bis zur Gegenwart laufend dokumentiert, wissenschaftliche Beratertätigkeit
geleistet, Ausstellungen im In- und Ausland präsentiert, Publikationen herausgegeben,
Veranstaltungen organisiert und der Öffentlichkeit in vielfältiger Form
zugänglich gemacht. Nun droht das Aus.
Das Österreichische
Kabarettarchiv ist ein Spezialarchiv und Forschungszentrum des österreichischen
Kabaretts, das sich der systematischen Dokumentation von Kabarett, Kleinkunst
und Satire widmet. Es bietet für Kulturhistoriker/innen und Kleinkunst-Interessierte
eine Fachbibliothek, eine Zeitungsdokumentation von 1900 bis heute, eine Audio-
und Videothek, Sammlungen von Texten, Autographen, Chansons, Noten, Programmheften,
Fotos, Plakaten, Vor- und Nachlässen und anderes mehr an. Anfragen werden
unkompliziert vor Ort und über Internet beantwortet. 1999
wurde der Trägerverein gegründet - bis dahin wurde zum Thema Kabarett
von heimischen Institutionen nur peripher gesammelt. Ab Mai 2000 wurde das ÖKA
mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Graz aufgebaut. Nach Deutschland
und der Schweiz hatte nun auch Österreich ein Kabarettarchiv, dessen Aufgabe
es ist, das kulturelle Erbe der Kleinkunst und des Kabaretts zu bewahren und seine
Geschichte bis zur Gegenwart in seiner Gesamtheit und Vielfalt zu dokumentieren,
zu erschließen, wissenschaftlich aufzuarbeiten und für die Öffentlichkeit
aufzubereiten. 2004 bot die südoststeirische Gemeinde Straden dem ÖKA
eine neue Wirkungsstätte samt Ausstellungsmöglichkeit an, nachdem die
Stadt Graz die Subventionen für das ÖKA gänzlich gestrichen hatte. Zwischen
2005 und 2010 zeigte das ÖKA in Straden neun Ausstellungen,
die von Eigenpublikationen, Plakaten und Broschüren begleitet waren. Im
Spätherbst 2009 konnte das ÖKA mit einer Lukas-Resetarits-Veranstaltung
und einer Ö1-"Kabarett-direkt"-Liveübertragung 5 Jahre ÖKA
in Straden feiern. Es waren fünf Jahre des Erfolgs, des kontinuierlichen
Ansteigens der Besucher/innen bei den Ausstellungen und der Nutzer/innen des ÖKA.
Aber nicht nur in Straden konnten die ÖKA-Ausstellungen besichtigt werden,
sie gingen auch nach Graz, Salzburg, Mainz, Bernburg/Saale oder (zweisprachig)
Budapest. Zugleich mit den Feierlichkeiten drohte dem ÖKA aber das AUS:
Die Marktgemeinde Straden hat das Haus, indem sich die ÖKA-Räumlichkeiten
befunden hatten, einer anderen Verwendung zugeführt. Ersatzräumlichkeiten
in Straden konnten nicht gefunden werden. Seit Ende 2009 ist das ÖKA nun
auf der Suche nach einer nachhaltigen Lösung! Im August 2010 wurde uns
von Seiten der damaligen Landesrätin für Kultur die kostenlose Nutzung
der Räumlichkeiten bis mind. Ende 2011 am Grazer Opernring wie auch eine
nachhaltige Lösung für das ÖKA zugesagt. Beides ist so nicht eingetreten. Im
Jänner 2011 zogen wir nach Graz, um kurz darauf zu erfahren, dass wir die
Räume doch nur bis Juni 2011 nutzen könnten. Wir sahen uns daher gezwungen,
entgegen den damaligen Zusicherungen, die Räumlichkeiten mit Vereinsmitteln
weiter zu mieten. Unsere Finanzlage hat sich dadurch und auf Grund der Übersiedlungskosten
Anfang des Jahres dramatisch verschlechtert. Das Ende unserer Tätigkeiten
mit September 2011 stand im Raum. Der nunmehrige Landesrat für Kultur, Dr.
Christian Buchmann, sagte uns nach längerem Briefwechsel aufgrund der prekären
Finanzlage und der noch ausstehenden Gespräche mit potenziellen Fördergebern
eine Weiterfinanzierung bis Jahresende 2011 zu. Sollte
sich keine akzeptable Lösung innerhalb Österreichs finden - es geht
dabei nicht darum, die Bestände irgendwo einzugliedern, damit sie dann dort
wiederum nicht einmal als peripheres Sammelgebiet firmieren, sondern um eine Weiterführung
unserer kulturellen wie wissenschaftlichen Tätigkeiten, den weiteren und
fortlaufenden Ausbau der Sammlung, die Bereitstellung der Bestände für
die wissenschaftliche wie allgemein interessierte Öffentlichkeit - sehen
wir uns gezwungen, unsere Tätigkeiten mit Ende des Jahres 2011 zu beenden.
Die Bestände werden vermutlich ins Deutsche Kabarettarchiv nach Mainz gehen,
wo sie fachlich weiter betreut, wenn auch nicht weiter ausgebaut werden. Damit
das nicht passiert, hat die IG Autorinnen Autoren im September 2011 einen Aufruf
zur Rettung des Österreichischen Kabarettarchivs gestartet und zahlreiche
Zuschriften aus den unterschiedlichsten Bereichen des kulturellen und wissenschaftlichen
Lebens erhalten. Die Reaktionen auf die Einstellung der Tätigkeiten des Österreichischen
Kabarettarchivs und seine künftige Unterbringung im Deutschen Kabarettarchiv
Mainz ab spätestens Mitte Dezember 2011 haben sich zwischen ungläubigem
Erstaunen und großem Entsetzen bewegt.
Das Kunst- und Kulturministerium
hat Anträge auf Fördermittel in den vergangenen elf Jahren elfmal abgelehnt.
Es geht vermutlich davon aus, dass Kabarett keine Kunstform ist und dessen Texte
keine Literatur darstellen. Da nunmehr das Land Steiermark der nicht unberechtigten
Meinung ist, dass das ÖKA als Sammlungs- und Dokumentationsstelle des gesamtösterreichischen
Kabaretts bundesweit gefördert werden soll, sieht sich das ÖKA bei Aufrechterhaltung
der Ablehnung durch das Ministerium vermutlich gezwungen, seine Tätigkeiten
einzustellen und statutengemäß die vielfältige Sammlung des österreichischen
Kabaretts dem Deutschen Kabarettarchiv anzuvertrauen, da eine auf das Kabarett
spezialisierte gleichartige Einrichtung in Österreich nicht vorhanden ist.
Die Unterzeichner/innen des Aufrufs der IG Autorinnen Autoren finden die Weiterreichung
der Bestände an das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz für unvertretbar
und fordern daher: - Das
Österreichische Kabarettarchiv muss seinen Sitz in Österreich behalten.
- Dem
Österreichischen Kabarettarchiv müssen die Weiterführung der Sammlung,
der unbeschränkte Zugang für die Öffentlichkeit und die fachliche
Betreuung weiter ermöglicht werden.
- Das
Österreichische Kabarettarchiv darf nicht außer Landes gehen, sondern
muss als Zeichen österreichischer Identität im Land verbleiben.
- Wir
erwarten uns daher von den verantwortlichen und zuständigen Politiker/inne/n
im Bund, des Landes Steiermark und von anderen öffentlichen Stellen einen
Rettungsschirm für das Österreichische Kabarettarchiv in letzter Minute.
Grundtenor
der Reaktionen aus dem Kultur- und Wissenschaftssektor war:
- Das
Österreichische Kabarettarchiv ist eine zutiefst österreichische Angelegenheit
und darf daher nicht außer Landes gehen.
- Sein
Standort in Graz bietet die Einlösung der so oft beschworenen, aber außerhalb
der großen Festivals nur selten eingelösten Wahrnehmung von Bundesangelegenheiten
an anderen Orten als der Bundeshauptstadt Wien.
- Aussagekräftigstes
künstlerisches Element des Kabaretts ist der Text, Kabarett ist trotz wesentlicher
Anteile der Musik und darstellenden Kunst zuallererst Bestandteil der Literatur
und fällt daher in die Zuständigkeiten der Bundes, Landes- und Stadteinrichtungen
in den Bereichen Wissenschaft und Kunst bzw. Kultur zur Förderung von wissenschaftlicher
Literatur und Literatur.
Die Lösung zur Rettung und zu nachhaltigem
Weiterbestand des Österreichischen Kabarettarchivs sollte nach Meinung der
IG Autorinnen Autoren darin liegen, dass sich die Vertretungen des Bundes, des
Landes und der Stadt zu einem gemeinsamen Vorgehen entschließen. Gespräche
dahingehend laufen.
stellvertretend
einige Reaktionen auf den IG Autorinnen Autoren-Aufruf: 6.9.2011 Sehr
gerne und mit allem Nachdruck unterstütze ich Ihren Aufruf für die Fortsetzung
des Österreichischen Kabarettarchivs. Es wäre eine kulturelle Schande,
wenn Frau Dr. Fink ihre Arbeit nicht fortsetzen könnte. Beste Grüße,
Georg Kreisler
13.9.2011 Mit großer Bestürzung habe
ich von der drohenden Auflösung des Österreichischen Kabarettarchivs
gehört. Wer immer sich mit der Literatur Österreichs im 20. und 21.
Jahrhundert beschäftigt, weiß, dass Kabaretts ein wesentlicher Bestandteil
des literarischen und kulturellen Lebens dieses Landes gewesen sind. Die Namen
Kraus, Polgar, Friedell, Altenberg, Weigel, Soyfer, Qualtinger (und viele mehr)
sind in je verschiedener Weise mit dem Wiener Kabarett verbunden, von den vielfältigen
Bezugnahmen auf die Budapester, Armin Berg, Karl Farkas usw. in literarischen
Texten ganz abgesehen. Eine Materialsammlung zu diesem Thema aufgeben heißt
einen wesentlichen Teil unserer kulturellen Überlieferung ausradieren, gerade
auch der österreichisch-jüdischen Überlieferung. Zu behaupten,
das Kabarett sei keine Literatur, ist selbst ein Kabarettscherz. Ich unterstütze
daher nachdrücklich den Appell der IG Autoren und des ÖKA. Sigurd
Paul Scheichl -- em. ö. univ. prof. sigurd paul scheichl institut
für germanistik universitaet innsbruck christoph probst-platz a-6020
innsbruck
19.9.2011 Ich
unterstütze vollinhaltlich sämtliche Forderungen, die Gegenstand dieses
Aufrufs sind. Das Österreichische Kabarettarchiv muss weiterbestehen,
und zwar auf finanziell abgesicherter Basis, die Mittel dazu müssen von der
öffentlichen Hand aufgebracht werden (vorzugsweise vom Bund). Eine Auslagerung
der Bestände ins Ausland käme einer kulturellen Bankrotterklärung
gleich und muss daher unter allen Umständen verhindert werden. Herbert
Tampier Komponist und Textautor, Wien
15.
September 2011 Durch eine Sondersubvention der Kulturabteilung
des Landes Steiermark, bzw. durch eine Zusage von Landesrat Dr. Buchmann, kann
das ÖKA noch bis Dezember 2011 seiner Tätigkeiten nachkommen. Diese
Zeit wird intensiv genützt, um eine nachhaltige Absicherung und Weiterexistenz
des ÖKA zu erreichen.
1.
September 2011 Das Aus des ÖKA droht mit 30. September
2011.
Ab heute werden die ÖKA-Bestände verpackt - nachdem bis
dato keine nachhaltige Weiterfinanzierung des ÖKA in Aussicht steht. Das
Land Steiermark, das zuletzt Hauptträger des ÖKA war, fordert eine Mitfinanzierung
von Stadt und Bund. Ob diese sich noch ergeben wird ...
Sollte
es zu keiner Lösung kommen, werden die ÖKA-Bestände vermutlich
mit Ende September 2011 ins Deutsche Kabarettarchiv nach Mainz überführt.
Am
1. Mai 2000 nahm das ÖKA seinen Betrieb auf.
Nun steht die Schließung vor der Tür.
Im
Jahre 2000 in Graz gegründet und aufgebaut, hatte die Gemeinde Straden dem
Österreichischen Kabarettarchiv im November 2004 eine neue Wirkungsstätte
angeboten. Die Nutzer/innenzahlen wie Bestände stiegen kontinuierlich; auch
Ausstellungen und Publikationen wurden präsentiert. Zwischen 2005 und
2010 zeigte das ÖKA in Straden neun Ausstellungen,
die auch innerhalb Österreichs und ins Ausland vermittelt wurden und kontinuierlich
immer mehr Besucher und Besucherinnen anzogen. Die rund halbjährlichen Ausstellungen
waren von Eigenpublikationen, Plakaten und Broschüren begleitet. Im
Herbst 2010 musste das Österreichische Kabarettarchiv seine langjährige
Tätigkeit in Straden beenden, denn sein bisheriges "Dachl über´m
Kopf" wurde von der Gemeinde Straden einer neuen Bestimmung zugeführt;
es konnten keinerlei geeignete Ersatzräumlichkeiten gefunden werden konnten.
Seit
Ende 2009 sind wir nun auf der Suche nach einer nachhaltigen Lösung für
diese Institution, die sich der systematischen Dokumentation von Satire widmet
und damit auch wesentliche Zeugnisse der österreichischen Identität
in ihren Beständen versammelt. Das ÖKA bietet als einziges Spezialarchiv
und Dokumentationszentrum seiner Art in Österreich für Kulturhistoriker/innen
und Kleinkunst-Interessierte eine Fachbibliothek, eine Zeitungsdokumentation von
1900 bis heute, eine Audio- und Videothek, Sammlungen von Texten, Autographen,
Chansons, Noten, Programmheften, Fotos, Plakaten, Vor- und Nachlässen und
anderes mehr an. Anfragen werden unkompliziert vor Ort und über Internet
beantwortet. Im
August 2010 wurde im Büro der damaligen Kulturlandesrätin Dr. Vollath
zwischen HR Dr. Muchitsch als Vertreter des Universalmuseums Joanneum (UMJ) und
dem ÖKA vereinbart, dass das ÖKA kostenlos Räume des UMJ bis mindestens
Ende 2011 als Übergangslösung nutzen könnte und zugleich eine nachhaltige
und endgültige Lösung für das ÖKA bis Spätherbst 2010
gesucht werde. Beides ist so nicht eingetreten.
Nach einigen Terminverschiebungen
durch das UMJ konnten wir den Umzug nach Graz im Jänner 2011 organisieren
und uns in den neuen Räumlichkeiten am Opernring im Februar etablieren. Am
9. März 2011 ließ uns Herr HR Dr. Muchitsch über die Hausverwaltung
mitteilen, dass wir im Juni 2011 die Räume zu verlassen hätten. Wir
sahen uns daher gezwungen, entgegen den damaligen Zusicherungen, die Räumlichkeiten
mit Vereinsmitteln anzumieten. Unsere Finanzlage hat sich dadurch und auf Grund
der Übersiedlungskosten Anfang des Jahres dramatisch verschlechtert. Dadurch
sehen wir uns auch gezwungen, unsere Tätigkeiten mit Ende September 2011
zu beenden. Die Bestände werden vermutlich ins Deutsche Kabarettarchiv nach
Mainz gehen, wo sie fachlich weiterbetreut, wenn auch nicht weiter ausgebaut werden.
Mitte Dezember 2010 ersuchten wir Herrn Dr. Buchmann in seiner neuen Funktion
als Kulturlandesrat um ein erstes Gespräch über die Weiterexistenz des
ÖKA. Am 16. Februar 2011 versicherte er uns in seinem Büro, eine Angliederung
an Landesbibliothek (LB), Joanneum (UMJ) oder die Fortführung unserer Tätigkeit
als eigenständiger Verein spätestens bis Ende April zu prüfen und
für eine nachhaltige, zukunftsorientierte Lösung zu sorgen. Kontakte
wurden auch zu anderen Stellen im Land aufgenommen, scheiterten aber stets am
Verweis auf das laufende Sparprogramm. Die Stadt Graz verwies wiederholt darauf,
die kommende "Landesstruktur" abwarten zu wollen. Auch wir sehen
ein, dass es nicht alleinige Aufgabe des Landes ist, eine gesamtösterreichische
Institution zu finanzieren. Ansuchen um eine Basissubvention an den Bund wurden
allerdings, wie in den vergangenen zehn Jahren, auch für das Jahr 2011 abgelehnt. Nach
weiteren dringenden Anfragen bei Herrn LR Dr. Buchmann wurde uns am 3. Juni 2011
telefonisch aus seinem Büro mitgeteilt, dass die ÖKA-Bestände im
Steiermärkischen Landesarchiv untergebracht werden könnten. Diese
Eingliederung der ÖKA-Bestände wurde von der Mitgliederversammlung einstimmig
abgelehnt. Neben den mangelnden Anknüpfungspunkten (das Landesarchiv ist
ein Verwaltungsarchiv, das ÖKA ist ein lebendiges Literaturarchiv) war einer
der Gründe die in der Benutzerordnung vorgeschriebene Archivsperre. So sieht
§ 2 (1) vor: "Für die Benützung zu nichtamtlichen Zwecken
gilt die gleitende Archivsperre. Sie schließt jene Archivalien von der Benützung
aus, die jünger als 50 Jahre sind; diese bleiben dem amtlichen Gebrauch vorbehalten.
... (2) Die Archivdirektion kann für einzelne Archivaliengruppen diese Frist
auf 80 Jahre ausdehnen, wenn öffentliche Interessen es erfordern ..."
Da es sich bei unserer Sammlung ausschließlich um "nichtamtliche"
Archivalien betreffend die 110jährige Geschichte des österreichischen
Kabaretts mit starken Gegenwartsbezügen handelt, muss aus obigen Anordnungen
geschlossen werden, dass davon die letzten fünfzig bzw. achtzig Jahre der
Öffentlichkeit und Forschung nicht zugängig gemacht werden können. Unser
Credo lautet: Die Bestände des ÖKA sind der interessierten Öffentlichkeit
und der wissenschaftlichen Forschung ganzjährig zugänglich. Die
Sammlungs- und Auskunftstätigkeit steht dabei mit den Fachpublikationen im
Mittelpunkt unserer Arbeit, daneben ermöglichte das ÖKA in Straden Führungen,
Auftritte von Kabarettkünstlern, organisierte u. a. auch landesweite Rundfunk-Direktübertragungen
und ist bei wissenschaftlichen Veranstaltungen, bei Ehrungen und Preisverleihungen
an Kabarettisten im In- und Ausland vertreten.
Reaktionen
und Presseberichte zum möglichen AUS (eine Auswahl)
2009 in Straden Viele Menschen haben auf drohende Schließung des
ÖKA folgendermaßen reagiert - Wir
danken allen für die Solidarität!
Arbeitsgemeinschaft
der Literatur- und Kulturarchive KOOP-LITERA Österreich http://www.onb.ac.at/koop-litera/start-oesterreich.html
Erklärung
zum Österreichischen Kabarettarchiv in Straden Es
war ein kulturpolitisch äußerst begrüßenswertes Signal,
als im November 2004 die steirische Gemeinde Straden dem im Jahr 2000 in Graz
gegründeten Österreichischen Kabarettarchiv (ÖKA) eine neue Wirkungsstätte
anbot. Seither erfolgten an diesem Ort neun Ausstellungen, die auch im In- und
Ausland vermittelt wurden und kontinuierlich immer mehr Besucher und Besucherinnen
anzogen. Alle Ausstellungen waren von Eigenpublikationen, Plakaten und Broschüren
begleitet. Das ÖKA ist das einzige Spezialarchiv und Dokumentationszentrum
seiner Art in Österreich für Wissenschaftler und Kleinkunst-Interessierte,
denen es eine Fachbibliothek, eine Zeitungsdokumentation
von 1900 bis heute, eine Audio- und Videothek, Sammlungen von Texten, Autographen,
Chansons, Noten, Programmheften, Fotos, Plakaten, Vor- und Nachlässen und
anderes mehr anbietet. In dieser Funktion ist dem ÖKA hierzulande die Relevanz
zu bestätigen, die das Deutsche Kabarettarchiv in Mainz für Deutschland
besitzt. Unverständlich ist vor diesem Hintergrund der neueste Akt der
Gemeinde Straden, die dem ÖKA zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten
als "Eigenbedarf" zu beanspruchen, ohne geeignete Alternativen anzubieten,
d.h. dass das ÖKA in wenigen Monaten "obdachlos" und damit wertvolle
kulturelle Arbeit ins Abseits gestellt zu werden droht. Die Archiv-Arbeitsgemeinschaft
"KOOP LITERA Österreich" protestiert gegen diese Vorgehensweise
der Gemeinde Straden und appelliert gleichzeitig an alle politisch Verantwortlichen,
das ÖKA finanziell und räumlich aufrecht zu erhalten. Dem ÖKA wünschen
wir ein stabiles, langfristiges und finanziell abgesichertes Zuhause! KOOP
LITERA Österreich vertreten durch
Univ.-Prof.
Dr. Klaus Amann Robert Musil-Institut für Literaturforschung / Kärntner
Literaturarchiv (Klagenfurt) Leiter
Dr. Marcel Atze Handschriftensammlung der
Wienbibliothek im Rathaus (Wien) Leiter
Dr. Andreas Brandtner, MSc Bibliotheks-
und Archivwesen der Universität Wien Stellvertretender Leiter
OR
Mag. Dr. Thomas Csanády Karl-Franzens-Universität Graz ZEBS
/ Zentrum für die Erforschung des Buch- und Schrifterbes UBG-SOSA / Universitätsbibliothek
Graz, Abteilung für Sondersammlungen Stellvertretender Leiter
Dr.
Petra-Maria Dallinger Adalbert-Stifter-Institut / Oberösterreichisches
Literaturarchiv (Linz) Leiterin
Ass.-Prof. Dr. Gerhard Fuchs Franz
Nabl Institut für Literaturforschung (Graz) Stellvertretender Leiter
Univ.-Prof.
Dr. Johann Holzner Forschungsinstitut Brenner-Archiv der Universität
Innsbruck (Innsbruck) Leiter
Dr. Martin Huber Thomas-Bernhard-Archiv
(Gmunden) Leiter
Mag. Robert Huez Dokumentationsstelle für neuere
österreichische Literatur Literaturhaus Wien Leiter
HR
Priv.-Doz. Dr. Volker Kaukoreit Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek
(Wien) Stellvertretender Leiter
Dr. Ulrike Längle Franz-Michael-Felder-Archiv der
Vorarlberger Landesbibliothek (Bregenz) Schriftstellerin und Mitglied des FMFA-Leitungs-Teams
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.
Deutsches
Literaturarchiv Marbach Marbach am Neckar
Sehr geehrte Frau Fink,
auch
im Namen von meinem Kollegen Herman Moens, von dem ich schöne Grüße
an Sie ausrichten soll, danke ich Ihnen für den Band "Bronner, Merz,
Qualtinger und Co.", den wir sehr gerne in unsere Bibliothek aufnehmen.
(...) Ihrer Homepage haben wir entnommen, dass das Weiterbestehen des ÖKA
stark gefährdet ist und bedauern das sehr. Hoffentlich findet sich doch noch
eine Lösung!
Mit den besten Wünschen aus Marbach, Regina Cerfontaine
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Alan
Lareau Professor of German, University of Wisconsin Oshkosh The Wild Stage:
Literary Cabarets of the Weimar Republic (1995), Kurt Tucholsky-Discographie (1997),
Mitherausgeber der CD-Reihe Klein(aber)Kunst
"Die Stunde schlägt:
Rettet das Österreichische Kabarettarchiv!
Die
satirische darstellende Kunstform Kabarett ist ein einzigartiger Zeuge seiner
Zeit. Von den Wiener Bühnen "Fledermaus" und "Hölle"
der Jahrhundertwende bis zur vitalen Kleinkunstszene von heute hat besonders das
österreichische Kabarett einen illustren und einflussreichen Stammbaum: Künstler
wie Fritz Grünbaum, Karl Kraus, Ralph Benatzky, Cissy Kraner, Oskar Kokoschka,
Jura Soyfer oder Helmut Qualtinger - um nur ein paar zu nennen - haben das Ihre
dazu beigetragen. Dieses Erbe muss festgehalten und gepflegt werden! Die Dokumentation
und die Erforschung von Werken der Autoren, Schauspieler, Musiker, Bühnenbildner,
Grafiker, Kostümbildner sowie der Geschichte ihrer Lokale ist Herzensangelegenheit
des Österreichischen Kabarettarchivs. So wünsche ich dem ÖKA ein
stabiles und langfristiges Zuhause. Die Sammlung und die Mitarbeiter verdienen
breite und großzügige Unterstützung."
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.
Prof.
Dr. Minyoung Chung Dept. of German Hankuk University of Foreign Studies 270
Imun-dong, Dongdaemun-gu, Seoul, 130-791, Korea
"Die
Nachricht, dass dem ÖKA das AUS droht, hat mich sehr erschüttert. Ich
konnte dort doch einige relevante Forschungsergebnisse für meine wissenschaftlichen
Arbeiten erzielen. Für die koreanischen Theaterleute, denen das Kabarett
als Darbietungskunst ganz fremd war, wurden meine Arbeiten über das österreichische
Kabarett ein guter Ansporn. Das bedeutet, dass das ÖKA als eine wichtige
kulturelle Brücke zwischen Korea und Österreich eine große Rolle
gespielt hat. Ich bin überzeugt, das ÖKA hat eine wichtige Funktion
des internationalen Kulturaustauschs. Die Kultur kann man nicht mit Geld kaufen. Das
ÖKA hat eine Möglichkeit, sich noch immer zu entwickeln und muss sich
noch weiter entwickeln. Ich hoffe, es findet sich noch eine gute Lösung.
Dies wünsche ich aus ganzem Herzen dem ÖKA und seinen Mitarbeitern!"
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Dr.
Brigitte Mayr (wissenschaftliche Leitung) SYNEMA - Gesellschaft für Film
und Medien, Wien
"Liebe Kolleginnen und Kollegen,
es ist beschämend,
dass überhaupt zur Diskussion steht, dass Ihre für so viele Institutionen
und EinzelwissenschafterInnen sowie interessierte Privatpersonen wichtige Dokumentationsstelle
verschwinden soll. Gerade auf einem Arbeitsgebiet SYNEMAs, der Filmexilforschung,
zeigt sich, wie viele Parallelen es zwischen Ihren und unseren Recherchen und
Forschungsfeldern gibt - etwa zu der in Ihrer Ausstellung Verdrängte
Jahre (der Titel scheint unter den jetzigen Umständen beinahe programmatisch)
thematisierten Vertreibung zahlreichen Theater- und Filmschaffenden in den Jahren
1918-1938 und wie hilfreich es sein kann, auf gut zusammengetragenes (und
manchmal sonst unwiederbringlich verlorenes) Material zurückgreifen zu können. In
der Hoffnung, dass sich bald eine Lösung finden wird, denn das Weiterbestehen
des ÖKA darf gar nicht in Zweifel gezogen werden."
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Peter
Blau Kulturjournalist,
ORF-Redakteur, Jury-Mitglied "Deutscher Kleinkunstpreis" und "Österreichischer
Kabarettpreis"
"Verlust der Sammlung ... nicht auszudenken
!"
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.
Silvia
Lahner Leiterin der Ö1 Feature Redaktion, Jurymitglied der AUDS (Arbeitsgemeinschaft
für Unterhaltung deutschsprachiger Sender) für den "Salzburger
Stier
"Das
Österreichische Kabarettarchiv ist nicht nur für die journalistische
Arbeit von großem Wert. Diese Institution dokumentiert die Geschichte und
Gegenwart des österreichischen Kabaretts, verfügt über eine ausgezeichnete,
kenntnisreich selektierte Sammlung und macht diese Materialien der Fach-Öffentlichkeit,
aber auch dem Publikum zugänglich. Im Österreichischen Kabarettarchiv
findet eine optimale Vernetzung von Information und Wissen über ein Genre
statt, das ein wesentlicher Teil unserer Kulturgeschichte ist. Der Fortbestand
des Österreichischen Kabarettarchivs ist ein Dienst am österreichischen
Geschichtsbewusstsein, an allen, die aus der Geschichte lernen wollen. Es dient
außerdem der Erinnerung an so genannte "Kleinkünstler", die
oft große Künstler waren und die kommende Krisen manchmal deutlicher
vorhersahen als Politiker oder Wissenschaftler."
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.
Thomas
Maurer | Alfred Dorfer | Fritz Egger, Affront-Theater Salzburg "Als
Kabarettist und Kulturschaffender protestiere ich entschieden gegen die drohende
Schließung und Auflösung des Österreichischen Kabarettarchivs
(ÖKA) und ersuche die politisch Verantwortlichen, eine nachhaltige und befriedigende
Lösung im Sinne aller Kleinkunst-Interessierter zu finden."
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.
Lukas
Resetarits
"Als Kabarettist und Kulturschaffender protestiere ich
entschieden gegen die drohende Schließung und Auflösung des Österreichischen
Kabarettarchivs (ÖKA) und ersuche die politisch Verantwortlichen, eine nachhaltige
und befriedigende Lösung im Sinne aller Kleinkunst-Interessierter zu finden. Eines
sollte nicht übersehen werden: Die österreichische Kabarettszene erreicht
jährlich ein Publikum von mehreren hunderttausend Personen und über
das ÖKA ergibt sich damit ein beträchtlicher Werbeeffekt für Straden
und die ganze Region."
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.
Ludwig
W. Müller (Salzburger Stier-Preisträger 2008)
"S.g.
Verantwortliche in der Kulturpolitik!
Als Kabarettist, der gerade in der
Steiermark seine glücklichsten Momente erlebt hat, fände ich die Schließung
des ÖKA in Straden schlichtweg eine Katastrophe. Viele meiner deutschen Kollegen
haben das Archiv schon auf ihren Urlauben besucht und mir ihren Neid ausgedrückt,
da es so etwas in der Form in Deutschland nicht gibt. Sogar während unserer
Hochzeitsreise haben meine Frau und ich dorthin einen Abstecher gemacht.
Wer
immer etwas gegen die Schließung des Archivs tun kann, möge dafür
einstehen, dass die jahrelange, aufopfernde Arbeit der Iris Fink und ihres Mitstreiters
Hans Veigl nicht umsonst war.
Meine allerbesten Wünsche dazu!"
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.
Pepi
Hopf
"Die Schließung des ÖKA wär nicht nur sehr traurig,
sondern vielmehr ein großer Verlust und eine noch größere Schande.
Ungehobelt könnte man es auch eine Hundssauerei bezeichnen. Politische
Entscheidungsträger sind angehalten, sich tatkräftig zu einer bedeutenden
Kunstgattung dieses Landes zu bekennen.
Mit
dem ÖKA würde das Kulturland Österreich unwiederbringliche Zeitzeugnisse
einer ihrer urtypischsten Kunstformen verlieren. Das darf nicht passieren!"
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.
Ady
Pocta, Kabarett "Die Giftzwerge", Wien
"Als
Kabarettist und Kulturschaffender protestiere ich "giftig" und entschieden
gegen die drohende Schließung und Auflösung des Österreichischen
Kabarettarchivs (ÖKA) und ersuche die politisch Verantwortlichen, eine nachhaltige
und befriedigende Lösung im Sinne aller Kleinkunst-Interessierter zu finden.
Für ein Land mit großer Kabarett-Tradition wäre es eine Schande
und ein großer Verlust, wenn es keine Institution gäbe, die diese Kunstsparte
betreut und die das ganze "Drum-Herum" archiviert."
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Severin
Groebner
"Ich finde es sehr beschämend wie das Land Österreich
mit dem Nachlaß seiner Kabarettisten umgeht. In Deutschland wäre
ein solches Vorgehen undenkbar (das Kabarettarchiv in Mainz ist eine angesehene
und von der öffentlichen Hand unterstützte Institution).
Ein
Archiv ist das Gedächtnis einer Kunstrichtung und ohne Gedächtnis ist
man dumm und ohne Identität. Abgesehen
davon ist ein Archiv kabarettistischer Texte obendrein ein Speicher für Zeit-,
Geistes- und Mentalitätsgeschichte. Also weit über den rein "kabarettistischen"
Aspekt hinaus gesellschaftlich relevant."
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
Erna
Wipplinger und I Stangl
Österreichs Kulturleben wurde und wird immer
noch geprägt von KabarettistInnen. Wir können jetzt nicht alle aufzählen.
Diese wichtige Arbeit der Archivierung und Dokumentation des österreichischen
Kabarettschaffens hat sich Frau Dr. Iris Fink zur Aufgabe gestellt und hat es
trotz vieler Widerstände geschafft diese Institution über ein Jahrzehnt
zu erhalten und auszubauen. Zurzeit ist wieder die Existenz dieses einmaligen
Archivs in Gefahr. Für ein Kulturland ist es eine Schande, wenn es diese
Institution nicht mehr gibt.
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Auswahl
aus unserem Ausstellungs-Gästebuch Vielleicht
findet sich doch noch ein Standort, der nicht nur zentraler liegt, sondern wo
nicht die Gefahr besteht, Trivialitätssetzungen einer Gemeinde weichen zu
müssen. Dr. H.W., Wien, 12. Juni 2010 WOS
BRAUCH I DES?
kann man hier sicher nicht sagen! 15. Juni 2010 Das
ÖKA darf nicht STERBEN! Dr. H.S., Rechnitz, 18. Juni 2010 Tolle
Ausstellung! Viele Subventionen wären hier sinnvoller verwendet worden als
anderswo! Sehr, sehr schade drum. Aber vielleicht
???? B.S., 20. Juni
2010 Durch
Zufall entdeckt, erstaunt, dass in so einem Winkel das Österr. Kabarettarchiv
zu finden ist - und sofort enttäuscht und ärgerlich, dass es bald nicht
mehr zu finden sein wird - österr. Kulturpolitik
Alles Gute und
hoffentlich bald eine andere alternative Bleibe! Tolle Ausstellung! V.S.,
Wien, 20. Juni 2010 ÖKA
- Super Ideen - weiter so !!! Bis zum nächsten Mal !! A.P., Salzburg,
26. Juni 2010 Eine
großartige Idee! Es ist wahrlich zu hoffen, dass dieses kulturelle Kleinod
erhalten bleibt. 27. Juni 2010 Eine
wirklich sehr schöne Ausstellung, und sie gibt dem Ort Straden einen wunderbaren
Hauch kultureller Zeitgeschichte. F. & M.E., 27. Juni 2010 Auf
20 qm geballte österr. Kultur- u. Mediengeschichte! Wenn man genau liest,
ist auch die ernste Über-Literatur präsent (Thomas Mann, Kehlmann) -
! Schade, dass dieser exzentrische Ort einer wichtigen Archiv-Arbeit bald Vergangenheit
sein wird. L.A,, Leibnitz, Juni 2010 Eine
besondere Überraschung! Großartige Idee in Straden Kabarett-Geschichte
vom Feinsten zu präsentieren! Gratuliere! Ch. H., 9. Juli 2010 Wie
immer Super! Ch. & F., 21. Juli 2010 Waren
schon vor 3 Jahren in der damaligen super Ausstellung. Wieder herrlich. Schade,
daß Ihr aufhört. 25. Juli 2010 Ein
ganz großes Kompliment den Gestaltern dieser Ausstellung! Wie eng ist
eigentlich der Horizont der Gemeindeverantwortlichen, die meinen, aufs Archiv
verzichten zu können? Kultur - nie gehört. Typisch! R.L., Graz,
28. Juli 2010 Ihr
hört auf? Das kann nur ein Scherz sein! M.H., Wien, 29. Juli 2010 Das
ÖKA muss bleiben! H.u.S.B., Rosenheim, D., August 2010 Ein
Ort zu, Verweilen und Liebgewinnen. Warum zusperren????? Fam. H., 8. August
2010 Unerwartet
- und großartig! G.E., 12. August 2010 Mit
den besten Wünschen für die vorerst noch ungewisse Zukunft. ad multos
annos dem öka E.St., 17. August 2010
Wir wünschen bald
ein sicheres "Dachl über'm Kopf" dem ÖKA! Toi, toi, toi E.+E.B.
21. August .2010
::::::::::::::::::::::::::::::::::::
ÖKA-Sammlungen
in der ÖNB abrufbar
Die Nachlass-Bestände
und Sammlungen namhafter österreichischer Literaturarchive - darunter auch
die des ÖKA - sind seit Jahresbeginn über das Internetportal "Verzeichnis
der künstlerischen, wissenschaftlichen und kulturpolitischen Nachlässe
in Österreich" der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB)
abrufbar. Die ÖKA-Sammlungen sind auch auf unserer Website unter "Bestand
/ Sammlungen" abrufbar. Weitere Teile unserer Sammlungen sind über
eine interne Datenbank sowie schriftliche Verzeichnisse erschlossen.
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