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21. September 1946 in Wien Schauspielerin, Kabarettistin, Autorin
Dolores
Schmidingers Vater war Sänger an der Wiener Staatsoper, ihre Mutter Lehrerin.
Dolores Schmidinger erlernt das Kosmetikerinnenhandwerk und besucht nebenbei die
Schauspielschule Krauss. Mit siebzehn Jahren spielt sie bereits erste Rollen an
Wiener Kellertheatern. In der Saison 1964/65 wird sie von Gerhard
Bronner an sein "Neues Theater am Kärntnertor" engagiert, danach
für zahlreiche Kabarettsendungen im ORF. 1965 wird Dolores Schmidinger
Mitglied des Volkstheaters, spielt dort u. a. Nestroy, Brecht sowie Turrini-Uraufführungen
("Rozznjogt", "Der tollste Tag", "Die Wirtin").
Sie beginnt mit ihrem langjährigen Partner auf der Gitarre, Dai King,
Lieder zu schreiben und tritt 1977 mit dem Programm "Gurken haben keine Tränen"
im Wiener Konzerthaus erfolgreich an die Öffentlichkeit. Es folgen die Show
"Wann i geh" und zwei LPs mit eigenen Liedern. Im Theater an der Wien
spielt sie Musicals, in Frankfurt und Hamburg Schnitzler und ab 1979 spielt sie
am Theater in der Josefstadt Horvath, Nestroys, Shakespeares sowie Boulevard-Komödien
an den Kammerspielen. 1979 und 1982 kommen ihre beiden Töchter, Therese
und Sophie, zur Welt. Fernsehspiele, Unterhaltungssendungen und Moderationen sind
neben weiteren Programmen mit eigenen Liedern ihre Hauptarbeitsbereiche. Ihr erstes
eigenes Kabarettprogramm präsentiert Dolores Schmidinger 1988 im "K&K-Theater
am Naschmarkt" (Direktion: Renate und Hans-Peter Heinzl)
unter dem Titel "Immer bins i!". 1990 schließlich gelingt ihr
der große Durchbruch mit dem Programm "Mit den Waffe(l)n einer Frau".
Dem folgten "Die nackte Matrone 2 1/2" (Dezember 1992) im Wiener Theater
im Rabenhof sowie im April 1994 ein Leseprogramm "Onkel Dai's Klotür"
(skurrile Zeitungsmeldungen und eigene Texte) im Wiener Metropol. 1994 erfolgt
auch die Auszeichnung mit dem "Salzburger Stier". Im März 1995
folgt "Heil ist geil" und anlässlich ihres 50. Geburtstages "2.800
Dias von Dolores Schmidinger" mit Harry Pierron in der Regie von Michael
Niavarani (Jänner 1996). Danach folgen "Domina im Ausverkauf" mit
Harry Pierron am Klavier (April 1997), ihr Best of "Der Versuch der alten
Dame" (März 1999), "Im Anfang war das word" (September 2000)
und ihr 9. Kabarettprogramm "Operation Punschkrapferl" (März 2002).
Im Juni 2003 haben Andrea Händler und Dolores Schmidinger mit dem Programm
"Alltagsgeschichten" (basierend auf der gleichnamigen Fernsehreihe von
Elizabeth T. Spira) Premiere. Im selben Monat findet ihre Hochzeit mit Robert
Prinz statt. Im Oktober desselben Jahres folgt "Die Queraussteigerin"
und im März 2005 "unartig", ihr 11. Soloprogramm. "Warum nennen's
mich Dolores" oder kurz "Best of", ein Best of Programm von Dolores
Schmidinger folgt im März 2006. 2009 startet sie mit "Endlich suchtfrei!" Daneben
schrieb Schmidinger als Kolumnistin bei der AZ (Arbeiter-Zeitung) und engagiert
sich sehr gegen Gewalt, Ausländerfeindlichkeit und in der AIDS-Hilfe. Dolores
Schmidinger spielte auch in TV-Serien und Filmen mit, wie z. B. "Ein echter
Wiener geht nicht unter" oder "Kaisermühlen-Blues" sowie in
Houchang Allahyaris Filmen "Höhenangst", "Black Flamingo"
oder "I love Vienna". Weiters spielt sie nach wie vor Theater: "Grillparzer
im Pornoladen" mit Otto Schenk von Peter Turrini im Wiener Rabenhof oder
am Wiener Volkstheater "Kasimir und Karoline", und führte 2005
erstmals Operetten-Regie.
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Schmidinger, Dolores, Domina im Ausverkauf. 1998. Im Anfang war
das word
2001.
Video Schmidinger,
Dolores, Operation
Punschkrapferl. 2002. Vertrieb: Hoanzl. DVD Schmidinger,
Dolores, Die Queraussteigerin. Vertrieb: Hoanzl.
Dolores Schmidinger und Andrea Händler, Alltagsgeschichten. Vertrieb:
Hoanzl. Die nackte Matrone 2 1/2. Kurier Edition. Best of Kabarett, 26.
Vertrieb: Hoanzl.

Dolores Schmidinger, Raus damit! Bulimie: ein autobiographischer Ratgeber.
Orac Verlag, 1998.
Raus damit! Bulimie: ein autobiographischer Ratgeber. Orac Verlag, Neuauflage
2008.
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