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BLAUEN ENGEL Kleinkunstensemble, * 1987 in Graz Die
Blauen Engel, Kabarettist/innen und Musiker/innen, finden sich grundsätzlich
vor Weihnachten zusammen, um ihr Programm grundsätzlich auf der Kleinkunstbühne
Hin & Wider im Grazer Theatercafé zu präsentieren. Aber Ausnahmen
bestätigen bekanntlich und grundsätzlich die Regel.
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Blauen Engel traten erstmals am Weihnachtsabend des Jahres 1987 auf, obwohl oder
gerade weil Veranstaltungen am Heiligen Abend viele Jahre lang gesetzlich untersagt
waren. Ihren ersten Auftritt absolvierten Irene S.,
Leo Lukas, Simon Pichler, Fritz Pletzer und Berndt Luef
in der "Grünen Spinne" in Graz. 1988 wurde die Kassette "Blaue
Engel - not including 'Kurtisanenparty für Partisanenkurti but 17 other serious
lovely songs and Simon's sermons" produziert und das Ensemble trat in Wien
sowie Graz auf. 1989 machten sie eine Pause. Das Programm "Die World Berühmten"
(1990) verstärkten Reni Hofmüller und Anette Gießriegl (Fritz
Pletzer war nicht mehr dabei). Somit waren die Blauen Engel ein Sextett, zu 50%
weiblich. Außerdem hatten die Protagonisten ihre Wurzeln zu je 50% in der
Steiermark und in Tirol. Spielstätte war einmal mehr die "Grüne
Spinne" in Graz. 1992 präsentierte sich das wiederum veränderte
Ensemble (Lukas, Luef, Pichler, Irene
S. mit sechs Musikern: Thomas Rottleutner, Tom Gerard, Christoph Wundrak,
Stefan Oser, Stefan Held und Fritz Pletzer) als 'Sommerengeln' und spielte im
Juni auf der Grazer Kasemattenbühne. Im selben Jahr traten sie noch vor Weihnachten
als "Die Kinder mit den Schwefelhölzchen" auf (man wählte
diesen Namen, weil Leo Lukas nicht dabei war). 1993 fehlte
Irene S.; Gernot Kogler verstärkte die Truppe um
Lukas, Pichler, Luef, Wundrak und Oser. Die Show hieß "The Greatest
Fights of the Century" (Subtitel: "Sechs Männer, sechs Steirer"),
die nun erstmals auf der Kleinkunstbühne Hin & Wider im Grazer Theatercafé
zu sehen war. Im Programm "Verkaufts mei Gwaund" (1995) traten die
Blauen Engel als Sandler auf (inklusive erstem Gastauftritt von Teresa Lukas im
Duett mit ihrem Vater) und spielten es im Grazer Theatercafé, in Straden
und in Kitzbühel. Es folgte das Tierprogramm "Blue Animals" (1996)
mit dem Plakat, das die Blauen Engel bis ins Jahr 2004 begleiten sollte. Im darauf
folgenden Jahr wurde das 10jährige Jubiläum mit der CD "Gesammelter
Unrat" gefeiert; seit 1997 ist auch der Bassist Gerhard Steinrück bei
der Truppe. Die Mischung von Kabarettistischem und deutschsprachigen Coverversionen
von Schlager bis Jazz hatte sich endgültig zum Engel-Markensound entwickelt. 1998
gab man "Im Strudel der Hormone - Was Sie noch nie über Sex wissen wollten"
und 2000 "Heimat, wo ma's Hei maht". In der Zwischenzeit wurde Stefan
Oser durch Reini Kogler ersetzt. "Who Killed Misses Columbo" fragten
die Engel 2001; ab nun ist Teresa Lukas bei mehreren Nummern dabei. Ein Jahr später
beschäftigten sich die Blauen Engel mit dem Thema Schwammerln, das Programm
hieß "Ein Pilz namens Walter". 2003 holten sich die Blauen Engel
Berndt Sracnik als Regisseur und gaben mit Erfolg "Sempern und Sudern".
Mit "Circus Maximus" traten die Blauen Engeln nicht nur im Grazer
Theatercafé auf, sondern spielten am 11. Dezember 2004 dieses Programm
auch in Straden. Zuvor - genauer um 19 Uhr - eröffneten sie jedoch den "Blauen
Salon" im ÖKA mit einer Grußbotschaft
der Grazer Künstlerschaft an das Kabarettarchiv und die Gemeinde Straden.
Das Programm 2005 nannten sie "Wenn Engel reisen" und 2007 begingen
sie ihr 20jähriges Jubiläum mit dem Programm "Jubiläum",
das sie im Sommer 2008 u. a. in Straden zum Besten gaben. Die Jubiläums-CD
wurde unter dem Titel "Schöne Bescherung" veröffentlicht.
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